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Sturmproblem : Keine Durchschlagskraft: Trittau II ohne Torchance

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Kreisklasse A erspielte sich der TSV Trittau gegen den SSV Pölitz II keine Gelegenheiten und unterlag mit 0:1. Der SSV Großensee behielt unterdessen seine weiße Weste und grüßt von der Tabellenspitze.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2013 | 16:02 Uhr

Der TSV Trittau II kommt in der Fußball-Kreisklasse A nicht in Fahrt: Beim 0:1 gegen SSV Pölitz II fehlte die Durchschlagskraft im Sturm. Anders Tabellenführer SSV Großensee. Die Grün-Weißen bezwangen die FSG Südstormarn II mit 3:0 und thronen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Am anderen Ende des Tableaus warten Bargteheide II (1:2 gegen Jus Fischbek), TSV Badendorf (2:4 gegen Todendorf) und Aufsteiger SSV Jersbek (2:5 gegen Eichede III) weiter auf den ersten Punktgewinn.


TSV Trittau II – SSV Pölitz II 0:1 (0:1)

Zunächst verlief die Partie ausgeglichen – ohne die Zuschauer jedoch mit Torszenen zu verwöhnen. Vor allem die Gastgeber waren im Spiel nach vorn zu behäbig und unstrukturiert. Nach einer halben Stunde gelang Denny Buls dann der letztlich entscheidende Treffer für den SSV II. Die Gäste hätten in ihrer stärksten Phase zwischen der 60. und 70. Minute die Führung ausbauen müssen, scheiterten aber mehrmals. Der TSV II blieb bis Spielende ungefährlich. „Wir müssen durchschlagskräftiger werden“, stellte auch Coach Klaus Voß fest.


FSG Südstormarn II – SSV Großensee 0:3 (0:1)
Dominic Fischer bescherte dem Tabellenführer einen Start nach Maß (8.) – anschließend aber lief nicht alles rund bei Großensee. Frederik Witten erzielte nach dem Seitenwechsel das 2:0 (53.). Mit Kagens’ 3:0 (71.) war die Messe gesungen.


TSV Bargteheide II – JuS Fischbek 1:2 (1:1)

Fischbeks Trainer Andre Timmermann war der Erfolg unangenehm. „Ich habe mich nach Spielschluss beim Bargteheider Trainer entschuldigt“, sagte Timmermann und begründete: „Wir hätten das Spiel niemals gewinnen dürfen.“ Im Gegenteil: Ein 5:1 oder 6:1 für die Weinroten wäre vom Spielverlauf her vertretbar gewesen. Doch während die Gastgeber viele ihrer Hochkaräter nicht im Tor unterbringen konnten, zeigten sich die Gäste effektiv. Zwei von drei Möglichkeiten landeten im Netz. Nachdem Sören Eggers den TSV in Führung gebracht hatte (17.), stellten Sahit Haziri (27.) und Mirco Schachner (89.) den Spielverlauf auf den Kopf.


SV Preußen Reinfeld II – SV Hammoor 1:2 (0:1)

Vom frühen Gegentor durch Jan Bernhardt (5.) erholten sich die Gastgeber nur schwer, kämpften sich aber in die Partie. In der 71. Minute gelang Daniel Seperant der Ausgleich, doch der Jubel hielt nicht lange an: Zehn Minuten später traf Christian Mey zum nicht ganz unverdienten Siegtreffer für Hammoor.


VfL Tremsbüttel II – H. Ahrensburg III 1:3 (1:2)
Durch Pressing und gute Raumaufteilung unterbanden die Ahrensburger das Angriffsspiel des VfL II bereits auf Höhe der Mittellinie. Tremsbüttel II fand so kaum in die Partie, stattdessen traf Hagens Rene Leuth zum 1:0 (11.), ehe Christian Hackenberg auf 2:0 erhöhte (23.). Für den VfL-Treffer musste ein Strafstoß herhalten, den Sebastian Wirth verwandelte (39.). Nach der Pause erzielte Christian Hupe den 3:1-Endstand (53.).


SV T.-Bünningstedt – SG Union/Grabau 1:0 (0:0)
Beide Teams boten den Zuschauern ein umkämpftes Spiel. „Wir haben gut dagegen gehalten und das Spiel phasenweise an uns gerissen“, lobte Bünningstedts Trainer Herbert Schweim sein Team, das durch Fabian Gonzales das goldene Tor erzielte (64.).


SSV Jersbek – SV Eichede III 2:5 (2:2)

Neuling SV Eichede III bleibt in der neuen Spielklasse weiter ungeschlagen – im Gegensatz zu Mitaufsteiger SSV Jersbek, der weiter auf den ersten Punkt wartet. Im direkten Duell ging es hin un her. Nachdem Daniel Hardtke die Steinburger in Führung gebracht hatte (10.), drehten Maximilian Scheel (12.) und Tobias Wriedt (27.) die Partie für Jersbek. Till Knifka aber gab dem Spiel erneut eine Wendung, brachte Eichede auf die Siegerstraße (38., 64.). Im zweiten Durchgang ließen beim SSV die Kräfte nach. Hardtke besorgte mit seinen Toren zwei und drei (69., 90.+4) für die Entscheidung.


TSV Badendorf – VfR Todendorf 2:4 (1:1)

Mit nur zwölf Spielern im Kader schaffte der VfR einen Arbeitssieg. „Das war Not gegen Elend“, sagte Todendorfs Coach Oliver Strey. Christoph Möller traf zur Führung für die Gäste (22.), die Marko Schellhammer (29.) egalisierte. Nach dem Seitenwechsel brachte Schellhammer den TSV in Front (47.), doch Todendorf fand durch Christoph Möller (52.), Mike Gramzow (75.) und Jan Riemer (90.) die passende Antwort.

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