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Oldesloer Tradition : Kein Schützenfest mehr, aber dennoch Majestäten

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Bürgerschützengilde marschiert durch die Stadt: Die zweitälteste Gilde in Bad Oldesloe kämpft tapfer, das Brauchtum zu erhalten.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Einst war das Oldesloer Schützenfest eine große Veranstaltung, die regen Zuspruch fand. Das jährliche Ausschießen der Majestäten war ein gesellschaftliches Ereignis in er Kreisstadt, vor allem weil die Schützen für ihre rauschenden Feiern und Bälle bekannt waren. Doch das ist seit nun schon fünf Jahren Geschichte. Das Schützenfest ist mittlerweile Vergangenheit. Schweren Herzens haben die Oldesloer Schützen diesen Teil ihrer Tradition aufgegeben. Stetig sinkender Zuspruch bei steigenden Kosten waren am Ende die Auslöser der Entscheidung. Doch die Schützen wollen gewiss ihre Tradition nicht gänzlich aufgeben. Als zweitälteste Gilde der Stadt fühlen sie sich verpflichtet, Teile des Schützenbrauchtums fortzuführen. Dazu gehört auch ein kleiner Marsch durch die Innenstadt bis zum Rathaus. Der früher sehr lange Schützenumzug ist mittlerweile auf eine Grüppchen von 25 Teilnehmern geschrumpft. Diese aber präsentierten sich gut gelaunt und freuten sich über das schöne Wetter an diesem Ehrentag. Auf dem Marktplatz wurden traditionell die Kanonenschläge gezündet, bevor es zur gemeinsamen
„Tafel“ mit den neuen Majestäten ins Stadthaus ging. Bürgermeister Tassilo von Bary zeigte sich erfreut, dass die Tradition in der Kreisstadt fortlebt.

Zuvor stand natürlich die Krönung an: Neue Majestäten in Bad Oldesloe sind König Karl-Otto Bergmann und Königin Renate Janssen. Vizekönigin wurde Inge Böttger Vizekönig Horst Möllert. Den Titel der Jungschützenkönigin konnte Désirée Vanessa Renk erringen.

 

 

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