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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 14:54 Uhr

Kaum eröffnet, schon ausgebucht

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bargteheides jüngste Kindertagesstätte offiziell eingeweiht / Baukosten wurden um 150 000 Euro unterschritten

Hell und freundlich präsentiert sich Bargteheides jüngste Kindertagesstätte. Gestern wurde das Gebäude ganz im Osten der Stadt offiziell eingeweiht. „Der Standort einer Kita im Gewerbegebiet Langenhorst wurde lange diskutiert“, sagte Bürgermeister Dr. Henning Görtz. Noch gebe es Optimierungsbedarf, das Konzept werde sich langfristig aber auszahlen.

Optimiert werden noch die Außenanlagen auf dem 5000 Quadratmeter großen Grundstück. Die ersten Kinder sind bereits im vergangenen Dezember eingezogen, „Das war wichtig, um die Fördermittel einzuwerben“, so Görtz. Deshalb legten die Bauarbeiter auch kräftig los. „Nach sieben Monaten waren wir fertig“, so Bauleiter Sönke Clar. In Ständerbauweise und mit vorgefertigten Modulen wurde das möglich. Die Nutzfläche beträgt etwa 930 Quadratmeter. Es ist bereits das zweite Projekt von Architekten Martin Förster in Bargteheide. Er hat bereits die Erweiterung der Kita Mühlentor geleitet.

Auch die veranschlagten Baukosten wurden um 150 000 Euro unterschritten. 2,4 Millionen waren eingeplant, die Stadt rechnet mit Fördermitteln in Höhe von gut 400 000 Euro. Die Anträge sind noch nicht bewilligt. „Es ist bereits die vierte Kita, die in meiner Amtszeit eingeweiht wird“, sagte Görtz. Insgesamt gibt es jetzt elf Betreuungseinrichtungen in Bargteheide. Görtz betonte auch den hohen Stellenwert der Kinderbetreuung für Bargteheide: „Sie ist ein wichtiger Standortvorteil für weitere Gewerbeansiedlungen.“ 40 Kinder besuchen die Kita zurzeit. „Ende März werden es 70 sein“, sagt Leiterin Christine Lochter, „dann sind wir ausgebucht.“ In den drei Krippen- und zwei Elementargruppen arbeiten 15 pädagogische und drei weitere Mitarbeiter.

Mit der Kita ist auch ein neuer Träger nach Bargteheide gekommen. Die Vereinigung Kitas Nord ist eine Tochtergesellschaft der Vereinigung Hamburger Kitas, die bisher 178 Standorte vorwiegend in Hamburg betreut. In Stormarn ist sie bisher in Oststeinbek und in Barsbüttel aktiv. „Hier wachsen wir noch“, sagt die Geschäftsführerin Dr. Franziska Larrá. Ästhetik und persönliches Einfühlungsvermögen prägten die pädagogische Arbeit. Die Vielfalt der Träger sei von der Kommunalpolitik ausdrücklich erwünscht, so Görtz. „Im Wettbewerb hat sich jetzt die Vereinigung durchgesetzt.“




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erstellt am 06.Feb.2014 | 00:31 Uhr

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