Katzen wirds freuen

Heike Reher, Vorsitzende des Oldesloer Tierschutzvereins, freut sich über eine Spende der Schüler der Ida-Ehre-Schule, die von Jonna Schulze und Sven Groth überreicht wurde. Foto: srp
Heike Reher, Vorsitzende des Oldesloer Tierschutzvereins, freut sich über eine Spende der Schüler der Ida-Ehre-Schule, die von Jonna Schulze und Sven Groth überreicht wurde. Foto: srp

Ida-Ehre-Schule: Sozialer Tag erbrachte 782 Euro für das Oldesloer Tierheim

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05. Juli 2011, 07:36 Uhr

Bad Oldesloe | Das Tierheim ist für die Versorgung seiner vierbeinigen Gäste auf Geld angewiesen, ohne Spenden könnte der rührige Verein nicht überleben. Jetzt gab es einen Spendenscheck von Schülern der Ida-Ehre-Schule (IES), über den sich die Vereinsvorsitzende Heike Reher ganz besonders freut. Denn im Tierheim herrscht zurzeit eine "Katzenflut".

"Wir sind stolz darauf, dass wir so viel Geld zusammen bekommen haben", sagt Mariatta Waldeck von der Schülervertretung (SV) der IES. Am Sozialen Tag arbeiteten mehr als 150 Schüler für den guten Zweck: Sie putzten, schufteten im Garten oder halfen im Rahmen privater Nachbarschaftshilfe im Haushalt. So kamen 782 Euro zusammen. Die Jungen und Mädchen der Ida-Ehre-Gemeinschaftsschule hatten sich entschieden, das Geld nicht wie sonst für den Verein "Schüler helfen Leben" sondern eine Institution vor Ort Geld zu sammeln. "Viele haben keinen Bezug zu den Projekten im Balkan", sagt Laure-Helene Brosien von der SV. Da am Sozialen Tag (8. Juni) seit einigen Jahren wegen Abiturprüfungen schulfrei ist, steht es den Schülern frei, ob sie für den guten Zweck arbeiten gehen oder nicht. "Nur die Jüngeren waren begeistert und machten mit", sagt Christine Raddatz-Zawadzki. "In den vergangenen Jahren ging das Engagement für den Sozialen Tag aber immer mehr zurück", beklagt die Verbindungslehrerin. Dem Oldesloer Tierschutzverein kommt die Geldspende gerade recht. "Wir haben große Probleme bei der Katzenunterbringung. Das Katzenhaus wird gerade neu gefliest, und deshalb soll auch gleich eine Fußbodenheizung für den Winter eingebaut werden", erzählt Heike Reher.

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