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Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 22:34 Uhr

Karpfenfest – bunte Feier

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Drei Tage friedlicher Spaß in Reinfeld

Das hat es auf dem Karpfenfest noch nie gegeben: Ein Bürgermeister, der sich mit dem Boot der Feuerwehr über den Teich schippern lässt und spät am Abend – kurz vor dem Feuerwerk – die Gäste begrüßt. „Reinfeld feiert ein friedliches und fröhliches Karpfenfest“, rief Heiko Gerstmann den Zuschauern zu. Zuvor hatte es wie aus Eimern geschüttet. Pünktlich zum Feuerwerk war es aber trocken, so dass die Besucher an der Seepromenade das Spektakel beobachten konnten. „Das ist viel besser, als das große Feuerwerk auf der Travemünder Woche“, hörte man aus den Reihen der Zuschauer. „Die Spiegelung im Herrenteich macht hier auch den Zauber aus“, so Veranstalter Martin Huss. Er zeigte sich überhaupt sehr zufrieden mit der Resonanz. Viele Gäste, eine gute Stimmung und ein buntes Angebot für alle Generationen – was wolle man mehr, resümierte er die drei Festtage.

Ein Publikumsmagnet war natürlich das elfte Reinfelder Rudervergnügen der RRG. Acht Mannschaften mit so geheimnisvollen Namen wie „Pink Panther“, „Lucky Daltons“, „Paragraphenreiter“ oder „Die Bunten“ traten gegeneinander an und boten in ihren originellen Kostümen ein farbenprächtiges Bild auf dem Herrenteich. Zum ersten Mal mit dabei: Ein gemischtes Boot der Initiative „Asyl in Reinfeld“. Am Ende setzte sich das Team der evangelischen Jugend zum dritten Mal in Folge mit einem Doppelsieg für Schnelligkeit und Outfit durch. „Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der freiwilligen Feuerwehr“, so Albrecht Werner von der RRG. Der Verein stellte außerdem ein Wasserballett auf die Beine und ließ illuminierte Boote über den Herrenteich gleiten.

Für Musik war reichlich gesorgt. „Pfefferminz“ mischte kräftig auf, aber auch Bands wie „United Four“, und „The Koasters“ sorgten für gute Stimmung am Herrenteich. Wer es etwas beschaulicher liebte, bummelte gemütlich über den Festplatz, bewunderte die Kunsthandwerker-Stände, kehrte in die neue Piratenbar des Jugend- und Phantasie-Clubs Fermion ein, schaute sich verschiedene Hühnerrassen beim Reinfelder Rasse-und Geflügelzuchtverein an, schlemmte im großen Festzelt oder probierte die Karpfenchips bei Teichwirt Alfred Wenskus.

Martin Huss: „Ich glaube, wir haben mit unserem Angebot den Geschmack aller getroffen. Die Stimmung war einfach wunderbar.“ Keine Frage: Die Reinfelder haben sich alle Mühe gegeben, das Karpfenfest zu etwas Besonderem zu machen. Kein Fest eben wie viele andere, sondern sehr individuell gestaltet und sehr familiär.

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