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Kalkberg in Bad Segeberg : Karl-May-Festspiele beenden Saison mit Besucherrekord

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Ein letztes Mal Winnetou und Old Firehand am Kalkberg - in dieser Spielzeit. Den ganzen Sommer über sahen Zuschauer die Inszenierung „Im Tal des Todes“. Das nächste Abenteuer steht bereits fest.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2015 | 18:18 Uhr

Bad Segeberg | Mit einem Besucherrekord sind am Sonntag die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg zu Ende gegangen. Zur 64. Saison mit 72 Vorstellungen von „Im Tal des Todes“ kamen seit Juni 346.677 Zuschauer. „Der Zuspruch, den wir bekommen, ist einfach überwältigend“, sagte Geschäftsführerin Ute Thienel.

Auch das Karl-May-Abenteuer für die nächste Saison steht bereits fest: Der Klassiker „Der Schatz im Silbersee“ soll nach Angaben der Veranstalter vom 25. Juni bis zum 4. September 2016 aufgeführt werden. Dann begehen die Freilichtspiele am Kalkberg ein Jubiläum - ihre 65. Spielzeit. Zuletzt war „Der Schatz im Silbersee“ im Sommer 2009 in Bad Segeberg zu sehen, damals noch mit Erol Sander als Winnetou.

Zum siebten Mal seit der Gründung im Jahre 1952 und zum dritten Mal in Folge überschritten damit die Karl-May-Spiele die Marke von 300.000 Besuchern, sagte Thienel. 329.393 Besucher waren im vergangenen Jahr zu „Unter Geiern - Der Geist des Llano Estacado“ gekommen.

„Im Tal des Todes“, ein Stück um ein geheimes Quecksilberwerk, wurde erst zum dritten Mal in der Geschichte der Spiele gezeigt. Als Apachenhäuptling Winnetou war Jan Sosniok dabei, als Wirtin Miranda Barbara Wussow und als Old Firehand Ralf Bauer. Sosniok werde auch 2016 mitspielen, sagte Thienel.

500.000 Euro hatten die Macher diesmal in die Technik, die Anlagen des Freilichttheaters und das neue Bühnenbild der 4,4-Millionen-Euro-Produktion investiert. Regie führte zum 15. Mal Norbert Schultze jr., der 80 Mitwirkende, 25 Pferde, einen Weißkopfseeadler, einen Virginia-Uhu und drei Hühner dirigierte.

Große Trauer herrschte kurz vor dem Start in die diesjährige Spielzeit, als der einstige „Winnetou“-Darsteller Pierre Brice starb.„Er hat als Hauptdarsteller und Autor von 1988 bis 1991 die Grundlage für unsere heutigen Erfolge gelegt“, sagte Geschäftsführerin Ute Thienel damals. „Wir verlieren einen Freund.“

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