Lasbek : Kampf gegen die Überschwemmungen

Beim jüngsten Starkregen wurde die Landesstraße  90 wegen Überflutung gesperrt. Aber auch hier im Lehmskuhlenweg mussten sich Autos durch die Wassermassen kämpfen.
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Beim jüngsten Starkregen wurde die Landesstraße 90 wegen Überflutung gesperrt. Aber auch hier im Lehmskuhlenweg mussten sich Autos durch die Wassermassen kämpfen.

Das Regenwasserrückhaltebecken soll vergrößert und ein Überlauf geschaffen werden.

shz.de von
12. August 2016, 06:00 Uhr

Die Gemeinde Lasbek hat ein Regenwasserproblem. Regelmäßig bei starken Regenfällen wird an einer bestimmten Stelle der Steindamm überflutet und die Freiwillige Feuerwehr muss ausrücken. Aber auch in anderen Bereichen läuft das Regenwasser nicht vernünftig ab. So im Ehksaal und im Steindamm/Lehmskuhlenweg. Jetzt soll Abhilfe geschaffen werden.

Im Steindamm, das ist die Landesstraße 90, staut sich das Regenwasser an einer tiefer gelegenen Stelle. Dort ist zwar ein Gully, aber bei Starkregen wird so viel Dreck von den oberhalb liegenden sandgebundenen Gehwegen gespült, das die Sandfänge in den Abläufen verstopfen und das Regenwasser nicht mehr abfließen kann. Dann läuft das Regenwasser auch in die Garage eines angrenzenden Hauses.

„Wir haben auf der vergangenen Sitzung beschlossen, dass die Gehwege gepflastert werden“, so Bürgermeister Harald Lodders. Damit hofft die Gemeinde das Verstopfen der Sandfänge in den Griff zu bekommen.

Das zweite Problem sind die Rohrleitungen, die bei Starkregen die Wassermassen nicht aufnehmen können. Als Abhilfe sollen sowohl am Steindamm als auch im Bereich Ehksaal Überläufe geschaffen werden. „Bei Steindamm liegt noch eine alte Leitung die vom Dorf aus in Richtung Autobahn führt“, so Lodders. Jetzt soll geprüft werden, ob die Leitung noch in Ordnung ist und ob sie als Überlauf dienen kann.

„Die Leitungen im Ehksaal reichen eigentlich für den Bereich aus“, erklärt der Bürgermeister. Hier ist das Problem, dass bei zu viel Regenwasser die Leitung zum Regenwasserrückhaltebecken bei der Alten Schule die Massen nicht aufnehmen kann. Zum einen soll das Regenwasserrückhaltebecken vergrößert werden und zum anderen soll auch hier ein Überlauf eingerichtet werden. Der Überlauf würde dann das Regenwasser in das Rückhaltebecken, das für das Neubaugebiet auf dem ehemaligen Bressler-Gelände gebaut wird, ableiten.

Jetzt soll ein Ingenieurbüro beauftragt werden, entsprechende Lösungen gegen die Wassermassen zu finden. Zudem Bedarf es für die von der Gemeinde geplantend Maßnahmen auch Genehmigungen von den zuständigen Behörden.

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