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Joker sticht : Kai Pohlmann: Auftrag erfüllt – und verletzt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Mittelfeldspieler von Fußball-SH-Ligist Hagen Ahrensburg verletzte sich nach seinem Tor gegen Heide am Knöchel. Sein Einsatz gegen Heikendorf ist fraglich. Derweil muss der SV Eichede II vorerst ohne Jan-Henrik Schmidt auskommen, der eine Pause einlegt.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 12:12 Uhr

Kaum zurück auf dem Platz, droht ihm wieder eine Pause: Kai Pohlmann feierte nach seiner Einwechslung am vergangenen Wochenende ein gelungenes Comeback beim SSC Hagen Ahrensburg nach seinem Urlaub. Der Mittelfeldspieler kam nach der Halbzeitpause in der SH-Liga-Partie gegen die Fußballer des Heider SV – und erzielte sechs Minuten nach seiner Einwechslung den 2:0-Endstand. Ob der 23-Jährige allerdings am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den Heikendorfer SV auflaufen kann, ist ungewiss. „Er ist gegen Heide umgeknickt“, erklärt SSC-Coach Jan Jakobsen.

Es wäre ein Rückschlag – für den Mittelfeldspieler und den SSC. „Pohlmann war gerade drauf und dran, das umzusetzen, was ich vor Saisonbeginn von ihm verlangt habe“, sagt Jakobsen. Die Forderung war klar: mehr Torgefahr. Zwei Treffer nach fünf Spielen sind eine ordentliche Bilanz. Aber auch auf einem anderen Sektor überzeugte Pohlmann: „Als er reingekommen ist, hat er sofort Vollgas gegeben. Das war grandios“, so Jakobsen, der sich festlegt: Wenn Kai Pohlmann hundert Prozent fit ist, wird er gegen Heikendorf spielen. Definitiv nicht dabei sein werden die Innenverteidiger Erik Lembke (Grippe) und Christopher Lindenau (Innenbandriss im Knie) sowie Stürmer Rico Pohlmann (Trainingsrückstand nach Bänderriss).

Der Gegner von der Kieler Förde hatte vor Saisonbeginn einen großen Aderlass zu verkraften und steckt momentan unter Neu-Trainer Patrik Borger noch in der Findungsphase. Am vergangenen Wochenende setzte das Team aber ein erstes Ausrufezeichen: Mit einem überraschenden 1:0 gegen Flensburg 08 gelang der erste Saisonsieg (ein Remis, vier Niederlagen). „Der Erfolg kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Jakobsen: „So sind meine Spieler genügend motiviert und unterschätzen den Gegner nicht.“ Dennoch sagt der Däne selbstbewusst: „Wir spielen voll auf Sieg, wollen drei Punkte, damit wir in den nächsten schwierigen Spielen ruhig weiter arbeiten können.“

Ein dritter Treffer Kai Pohlmanns könnte den Weg dorthin ebnen. Der 23-Jährige erfüllt derzeit die Forderungen seines Trainers. „Ich habe ihm vor dem Spiel gegen Heide noch gesagt, dass es endlich mal wieder Zeit sei für ein Jokertor.“ Auch in diesem Bereich hieß es: Auftrag erfüllt.

Unterdessen empfängt der SV Eichede II eben jenen letzten Gegner der Ahrensburger im Ernst-Wagener-Stadion (Sonntag, 15 Uhr). „Wir lassen uns von dem Ergebnis nicht täuschen. Spiele auf dem Kunstrasenplatz im Hagen sind etwas anderes“, sagt SVE-Coach Gerd Dreller, der aber weiß: „Heide ist insgesamt etwas verunsichert. Ich weiß aus der vergangenen Saison, dass die konteranfällig sind.“ Das soll dann auch das Erfolgsrezept sein: schnelle Angriffe aus einer kompakten Defensive. Dabei hofft Dreller auf den ersten Einsatz von Jacob Rienhoff. „Er kann wohl spielen, hat aber noch mit den Nachwehen einer Erkältung zu kämpfen“, so Dreller. Definitiv fehlen werden Lennard Bahn (Sperre), Marc Stobbe (Umzug) und Jan-Henrik Schmidt, der aufgrund beruflicher und familiärer Verpflichtungen vorerst pausieren wird.

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