Tierquälerei : Junges Kätzchen in Barsbüttel misshandelt

Kätzchen „Frieda“ wurde vom Tierarzt versorgt, erhält Schmerzmittel und Antibiotikum.
Kätzchen „Frieda“ wurde vom Tierarzt versorgt, erhält Schmerzmittel und Antibiotikum.

Hamburger Tierschutzverein setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise auf auf Tierquäler aus.

shz.de von
18. Oktober 2016, 06:00 Uhr

Brutale Tierquälerei in Barsbüttel: Vergangene Woche wurde eine junge Katze mit zusammengebundenen Hinterläufen in einem Gebüsch aufgefunden. Die Beine waren extrem eng mit schwarzem Tape verschnürt, sodass es zu starken Schwellungen an den Pfoten und Abschürfungen bis auf die Knochen kam. Der Hamburger Tierschutzverein erstattet Strafanzeige und setzt für Hinweise, die zur Überführung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus.

Eine Spaziergängerin hatte die Katze in einem Gebüschstreifen an der Barsbütteler Hauptstraße nahe eines Feldwegs entdeckt. Eine hauptamtliche Katzenretterin stellte im Gebüsch zwei spezielle Fallen auf und konnte die schwarz-braun getigerte Katze nach zwei Tagen einfangen und ins Tierheim Süderstraße bringen. Seit ihrer Aufnahme wurde Frieda, wie die hübsche Katze genannt wurde, tierärztlich versorgt – das Klebeband entfernt und Wunden gespült. Sie erhält Schmerzmittel und ein Antibiotikum. Wer etwas zur Aufklärung betragen kann, meldet sich bitte bei der Tierschutzberatung unter (040) 2111  0612, E-Mail an tierschutzberatung@hamburger-tierschutzverein.de.

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