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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 19:04 Uhr

Junge Stadt plegt die Erinnerung

vom

Verschönerungsverein Bargteheide erinnert im Stadtbild an das alte Spritzenhaus aus dem Jahr 1887

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Bargteheide | Der Verschönerungsverein erinnert jetzt an ein weiteres Stück Alt- Bargteheide. Das erste Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr stand an der heutigen Kreuzung des Steinkreuzes mit der Bundesstraße 75, die hier Lübecker Straße heißt. Sechs Jahre nach der Gründungsversammlung wurde hier 1887 ein Spritzenhaus errichtet. Es folgte eine Erweiterung, 1913 kam ein hölzerner Turm hinzu. Darin wurden die nassen Schläuche nach einem Einsatz getrocknet.

1954 nahte das Ende für diesen Turm, auch das Spritzenhaus wurde später abgebrochen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte bereits ein neues Domizil im Kamp gefunden. Die Künstlerin Ursula Corinth hat das Ensemble nach alten Fotos als Federzeichnung entworfen, in zwei Perspektiven ist es auf dem Hinweisschild zu sehen. Dazu kommt ein geschichtlicher Abriss.

Es ist bereits das fünfte Schild, das an die Historie des ehemaligen Bauern- und Handwerkerdorf erinnert. Zuletzt wurde eines am Dorfteich aufgestellt, weitere erinnern an den ehemaligen Lokschuppen, die Geschichte des Utspann und das ehemalige Amtsgericht. "Wir haben für die Schilder ein sehr dauerhaftes Material gewählt", sagt der VVB-Vorsitzende Klaus Griese, "sie bleiben jetzt hoffentlich von Vandalismus verschont."

Wehrführer Wolfgang Schramm lobte die gute Tat des Verschönerungsvereins. Auch das jetzige Domizil der Freiwilligen Feuerwehr im Hilfszentrum ist inzwischen zu eng geworden. Deshalb werden zurzeit Möglichkeiten für eine Erweiterung und Modernisierung geprüft. Grund ist nicht nur die Raumnot der 81 aktiven Wehrmitglieder und die 27 Jugendfeuerwehrleute. "Die Vorschriften der Unfallkasse für die Feuerwehr werden nicht mehr erfüllt". Sagt Schramm. Die Remisen seien zu eng und die Schutzkleidung müsse heute separat gelagert werden.

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