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Johannes-Passion am Sonntag in der Schlosskirche

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

von
erstellt am 09.Apr.2014 | 11:17 Uhr

Die Kantorei der Schlosskirche führt Sonntag, 13. April, um 17 Uhr die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach auf. Bach hat die am Karfreitag 1724 in Leipzig uraufgeführte Johannespassion mehrfach umgearbeitet.

In der Schlosskirche wird die letzte Fassung zu hören sein. Sie geriet wie die Matthäus-Passion nach Bachs Tod in Vergessenheit und wurde erst 1833 durch die Berliner Singakademie wiederaufgeführt. Textgrundlage ist der Passionsbericht nach dem Evangelisten Johannes. Hinzu kommen Einschübe aus dem Matthäus-Evangelium, Kirchenlieder und geistliche Lyrik zumeist ungeklärter Herkunft. Im Vergleich zur Matthäus-Passion treten die meditativen Züge zurück und das dramatische Element in den Vordergrund. Der biblische Bericht wird durch Rollenverteilung veranschaulicht: Dem schlicht begleiteten Evangelisten und den Einzelpersonen (Jesus, Pilatus und andere) stehen die dramatischen Volkschöre gegenüber. Bewegende Arien und Ariosi dienen der Reflexion und dem Gebet. Volkstümliche Choräle gliedern die Handlung und stehen für die anteilnehmende Gemeinde.

Zwei große Chorsätze bilden den Rahmen: Der erhabene Chorprolog „Herr, unser Herrscher“ und der dem Schlusschoral vorangestellte tröstliche Chorsatz „Ruhet wohl“.

Die Solisten in Ahrensburg sind Dorothee Fries (Sopran), Andrea Hess (Alt), Achim Kleinlein (Tenor), Matthias Lüderitz (Bass) und Wolfgang Treutler (Bass/Christus). Es spielen das Ahrensburger Kammerorchester mit Simone Eckert (Gambe) und Andis Paegle (Truhenorgel) unter der Leitung von Ulrich Fornoff. Der Eintritt kostet 18 bis 20, ermäßigt 16 und 18 Euro. Im Vorverkauf sind Karten bei der Buchhandlung Münnich erhältlich.

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