Glasfaserausbau in Rümpel : Jetzt läuft die Zeit davon

Ein spezielles Rohrsystem ist für die Verlegung von Glasfaserkabeln erforderlich. Zahlreiche Stormarner Gemeinden verfügen bereits über schnelles Web.
Ein spezielles Rohrsystem ist für die Verlegung von Glasfaserkabeln erforderlich. Zahlreiche Stormarner Gemeinden verfügen bereits über schnelles Web.

Anschlussquote muss bis 31. Juli 55 Prozent betragen, sonst rückt die Gemeinde nach hinten

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24. Juli 2014, 14:36 Uhr

Mit 50 oder 100 MB durch das Internet surfen und Entertainment, das auch in der Zukunft Bestand haben wird. Das ist der Wunsch vieler Bürger und vor allem von Firmen. Auch in Rümpel soll die Glasfasertechnologie kommen, doch der Gemeinde läuft jetzt die Zeit davon. „Wenn nicht bis zum 31. Juli die Anschlussquote von 55 erreicht wird, dann wird der Glasfaserausbau in Rümpel nach hinten geschoben“, sagte Petra Grimm von den Vereinigten Stadtwerken Media. Für Bürger und Firmen aus Rümpel würde das bedeuten, dass erst eine Glasfaserversorgung kommen wird, wenn die anderen noch zu versorgenden 50 Gemeinden ausgebaut sind.

Das Interesse bei den Bürgern war zunächst groß. Bei den Informationsveranstaltungen kamen zahlreiche Rümpeler, aber als es dann darum ging, auch „Ja“ zu sagen, wurde das Interesse geringer. Das kann auch daran liegen, das Teile von Rümpel schon mit bis zu 16 MB Internetgeschwindigkeit versorgt sind. Aber in anderen Bereichen des Ortes ist die Breitbandversorgung nicht so berauschend. „Es geht derzeit nur um Rümpel. Höltenklinken und Rohlfshagen sind dabei nicht mit eingeplant“, so Petra Grimm.

Die Vereinigten Stadtwerke Media haben jetzt eine letzte Frist anberaumt. Die Bürger wurden mehrfach angeschrieben, aber trotzdem liegt die Quote der Anschlusswilligen derzeit erst bei 42 Prozent. „Wenn die Quote bis zum Monatsende nicht








entscheidend nach oben geht, wird geschoben“, so Petra Grimm.

In anderen Gemeinden geht es mit der Glasfaserversorgung hingegen zügig voran. In Travenbrück läuft bereits die Inbetriebnahme. Lasbek ist bereits versorgt. Im Steinburger Ortsteil Sprenge können die Bürger schon die Glasfasertechnologie nutzen. „Der Ausbau der Ortsteile Eichede und Mollhagen ist für 2015 geplant“, sagte Petra Grimm. Auch die Neritzer








können sich bereits auf schnelles Internet freuen. „Die Gemeinde hat die Quote erreicht. Wir warten nur noch auf die Genehmigung, dann kann der Ausbau los gehen“, so Petra Grimm.

Auch in Bad Oldesloe und den Ortsteilen tut sich einiges. In Seefeld läuft die Ausbauplanung. In Schadehorn und Poggensee wird bereits an der Glasfaserleitung gebaut. In Neufresenburg könnte es auch bald so weit sein. Dort haben sich bisher 49 Prozent der Haushalte für einen Anschluss entschieden. Auch in Wolkenwehe läuft noch die Vertragsabschlussphase. Bisher wollen dort 35 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss haben. In Bargteheide und dem Umland wird fleißig am Glasfaserausbau gearbeitet. In Elmenhorst sind die Arbeiten so gut wie abgeschlossen und für Hammoor läuft die Bauplanung. Dort haben sich bisher 66 Prozent der Haushalte für die Breitbandversorgung via Glasfaser entschieden und in Todendorf (55 Prozent) läuft ebenfalls die Planung.

In Nordstormarn wird derzeit in Rehhorst und Zarpen das schnelle Internet gebaut. Ebenso in Groß Wesenberg, Ratzbek, Fliegenfelde und Feldhorst. Mönkhagen und Heilshoop befinden sich in der Vertragsabschlussphase. Dort haben sich bisher 50 bzw. 51 Prozent für Glasfaser ausgesprochen. In Barnitz, Groß Schenkenberg und Klein Wesenberg läuft das schnelle Web bereits.


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