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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 19:09 Uhr

Jetzt geht’s um die Nachfolge

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Wer beerbt Bargteheides Noch-Bürgermeister Henning Görtz? Wahl frühestens im Juni

Wer wird die Nachfolge von Bargteheides Bürgermeister Dr. Henning Görtz antreten? Darüber wird viel spekuliert. Fakten gibt es noch nicht. Sicher ist, dass Görtz am 24. April die Nachfolge von Landrat Klaus Plöger antreten wird. Dann ist das Amt vakant. Die Bürgermeisterwahl kann frühestens am 26. Juni erfolgen, wenn der Gemeindewahlausschuss zustimmt.

Kandidaten für dieses Gremium werden noch gesucht. Acht Beisitzer und ihre Stellvertreter werden in der nächsten Sitzung der Stadtvertretung am 16. Februar bestimmt. Bis zum Vortag nimmt Wahlleiter Herbert Sczech noch schriftliche Vorschläge für diese Ämter entgegen. „Der Wahlausschuss bestimmt auch den Termin für die Wahl“, sagt Sczech. Angedacht dafür ist bisher Sonntag, 26. Juni. In der Zwischenzeit und bis zur Amtsübernahme eines neuen Bürgermeisters leiten Görtz Stellvertreter Claus Christian Claussen (CDU) und Andreas Bäuerle (SPD) die Verwaltung.

Am 29. Februar tagt der Wahlausschuss zum zweiten Mal, um den Wahltermin zu bestimmen. Anschließend können sich Kandidaten bewerben. Die Frist läuft vom 7. März bis zum 9. Mai. Bewerber müssen entweder 135 Wahlberechtigte mit ihrer Unterschrift als Unterstützer vorweisen oder von einer Partei nominiert werden, die in der Stadtvertretung sitzt.
Allerdings hat sich noch keine Partei entschieden. Die CDU hat sich gestern Abend auf ihrer Fraktionssitzung damit befasst. „Wir brauchen einen Kandidaten mit beruflicher Verwaltungserfahrung“, sagt Fraktionschef Claussen, „eine echte Persönlichkeit.“ Das Parteibuch spiele dabei eine untergeordnete Rolle. Gern werde die CDU einen Bewerber mittragen, der auch von anderen Parteien unterstützt werde.

Die SPD hatte bereits zwei Bewerber eingeladen, bleibt aber offen für weitere. „Am 11. Februar sprechen wir mit der CDU über das Thema eines gemeinsamen Kandidaten“, sagt Vize-Vorsitzender Sebastian Schütt. „Zuletzt entscheidet unsere Mitgliederversammlung darüber.“ Auch mit den Grünen habe man gesprochen. „Wir sind optimistisch, jemand für die große Lücke zu finden, die Görtz hinterlässt“, so Schütt.

Ganz offen halten sich die Grünen. Sie wollen keinen Kandidaten aufstellen, sondern das Ergebnis der Ausschreibung abwarten. Auch für die Wählergemeinschaft WfB gibt es noch keinen Grund für eine Festlegung. „Wir warten ab, was passiert und wer sich bewirbt“, erklärt Fraktionschef Norbert Muras.



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