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Bad Oldesloe : Jetzt geht’s ran ans Thema Mobbing

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Marius Jonathan, Chiara Noemi und Flemming arbeiten an zweitem Kurzfilm. Die Kosten sollen über Crowdfunding gedeckt werden.

Sie sind zwischen 15 und 18 Jahren alt, kommen aus Stormarn und arbeiten an ihrem zweiten Kurzfilm. Marius Jonathan Leopold (15), Chiara Noemi Müller (15) und Flemming Dokter (18) feierten im Herbst 2016 im Kultur- und Bildungszentrum (Kub) ihre erste echte Filmpremiere. Der knapp 18-minütige Streifen „Laughter and tears“ brachte ihnen und dem gesamten Team viel Lob ein. „Wir waren sofort motiviert, mit den Arbeiten am nächsten Werk zu beginnen“, erklärt Marius, der sich eine Karriere als Regisseur wünscht. Er entwickelte die Idee, Nachwuchsautorin Chiara schrieb das Drehbuch. Flemming Dokter wird erneut für die Technik mitverantwortlich sein.

„Auch mehrere andere Personen aus dem Team werden uns wieder unterstützen“, berichtet Chiara. Ihr neues Thema sei eine „Herausforderung“ und „ein wenig provokant“. Die jungen Filmemacher aus Bad Oldesloe und Reinfeld, die sich zum Großteil über die Radio-AG der Theodor-Mommsen-Schule kennen lernten, möchten sich des Themas „Mobbing“ annehmen und dabei den Fokus mehr auf den Täter richten, ohne verurteilend zu sein. „Was bewegt jemanden, zu mobben? Ist er vielleicht selbst Opfer gewesen?“, fragt sich Marius. „Wenn man ins Internet schaut, gibt es eigentlich nur Filme, die die Perspektive des Opfers beleuchten. Wir möchten das mal andersrum zeigen, auch wenn wir wissen, dass das schwierig ist und bestimmt auch provozieren kann“, sagt Chiara. Allgemein haben die Nachwuchsfilmer vor, sich in allen Bereichen zu verbessern – von der Story über das Schauspiel bis hin zur Technik.. „Eine Schauspielerin, Lena Kerger, die auch beim ersten Mal dabei war, haben wir schon fest. Den Rest möchten wir gerne casten“, erklärt Marius. „Technisch planen wir Verbesserungen. Doch dafür brauchen wir Unterstützung und Geld“, sagt Flemming, der sich in seinem Studium mit Medien beschäftigen wird. Jetzt hat das Team im Internet ein Crowdfunding gestartet. „Wir wollen damit Equipement leihen oder kaufen. Wer uns unterstützen möchte, kann das bei Indiegogo machen. Wenn man auf der Plattform indiegogo.com nach dem Wort Mobbing sucht, findet man unser Projekt schnell und kann spenden“, erklärt Marius. Je nach Spendenhöhe gibt’s ein Dankeschön: von der Erwähnung im Abspann, über Karten für die Premiere bis hin zu einer Gastrolle ist alles denkbar.

„Wir freuen uns auf die Dreharbeiten und sind glücklich über jeden, der uns so unterstützen will. Vielleicht gibt es ja weitere Interessierte, die zu unserem Team stoßen wollen“, warten sie gespannt ab.

>Mehr Information über Marius und seine Filme gibt es im Internet unter www.marius-leopold.de



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