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Nawuchswerbung ganz wichtig : Jersbeker Wehr mit Existenzsorgen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Mitgliederzahl sinkt. Die Einsatzabteilung besteht nur noch aus 20 Feuerwehrleuten. Ortswehrführer Christian Tamkus will deshalb die Mitgliederwerbung verstärken.

Wichtigstes Vorhaben der Freiwilligen Feuerwehr Jersbek in der nächsten Zeit ist nach Aussage von Ortswehrführer Christian Tamkus (36) die Mitgliederwerbung für die Einsatzabteilung. Die im Durchschnitt recht junge Ortswehr hat in letzter Zeit gleich sechs Mann „verloren“ und verfügt derzeit nur noch über 20 Aktive, nachdem zwei Kräfte aus Jersbek fortgezogen sind, einer jetzt in die Ehrenabteilung gewechselt ist und drei Mitglieder aus beruflichen beziehungsweise privaten Gründen aus der Feuerwehr ausgetreten sind. Interessenten für den Feuerwehrdienst können sich beim Wehrführer unter der (04532) 28350 melden.

Bei der Jahresversammlung im „Fasanenhof“ zog Christian Tamkus, der seit knapp drei Jahren an der Spitze der Ortswehr Jersbek steht und zugleich stellvertretender Jersbeker Gemeindewehrführer ist, Bilanz über zwölf Einsätze: Fünfmal musste die Wehr zu Brandeinsätzen ausrücken (darunter zu einem Großfeuer); von den sechs technischen Hilfeleistungen entfielen drei auf Sturmeinsätze, und schließlich gab es einen Fehlalarm durch einen Rauchmelder. Der Jahresbericht für 2013 umfasste ferner zehn Übungen – davon wie alljährlich eine gemeinsam mit der Ortswehr Klein Hansdorf / Timmerhorn – und fünf Lehrgangs-Teilnahmen (zwei an der Landesfeuerwehrschule, drei auf Kreisebene). Höhepunkt im Berichtsjahr war der Sieg beim 37. Kreisfeuerwehrmarsch in Badendorf.

Am 15. März wird das 114-jährige Bestehen der Jersbeker Wehr mit einem öffentlichen Feuerwehrball samt Tombola im Gemeindezentrum gefeiert.

Der stellvertretende Gerätewart Günde Burow wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Bei zwei einstimmigen Wahlen gab es folgende Ergebnisse: Stellvertretender Gruppenführer Marco Gercken, Funkwart Philipp Pijl.

Schließlich standen drei Ehrungen auf der Tagesordnung: Mit dem Dienstaltersabzeichen des Landes für 60-jährige Zugehörigkeit zur Wehr wurde der frühere Bürgermeister und Amtsvorsteher Dietrich Möller (83) ausgezeichnet; die entsprechende Ehrung für vier Jahrzehnte erhielt Ehrenwehrführer Hartmut Kutscha (67). Seit 41 Jahren trägt der frühere stellvertretende Ortswehrführer Hans Gercken (64) den „blauen Rock“; er wurde mit Dank zum Ehrenmitglied ernannt. Zuvor verlieh ihm Bürgermeister Herbert Sczech nachträglich das „Brandschutzehrenzeichen des Landes in Gold“ für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst.

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