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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 15:30 Uhr

Jeder nimmt etwas mit, wenn er möchte

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ende Oktober finden die „Rock-, Pop-, Bluesmasters“ zum zweiten Mal statt

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2015 | 15:25 Uhr

Sie wollen etwas für die Musiker in der Region tun: Zum zweiten Mal bietet der Ahrensburger Rotary Club Ende Oktober einen „Rock-,Pop-, Bluesmasters“-Termin an. Lothar Imhof vom Rotary Club, passionierter Jazzfan, hatte die besondere Idee im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht.

Die Workshops mit bekannten Dozenten fanden großen Anklang, auch das gemeinsame Abschlusskonzert war ein Erfolg. Der Wunsch der Wiederholung kam nicht nur von den Musikern selbst, auch die Organisatoren wussten ziemlich schnell, dass das Konzept eine Zukunft haben soll.

„Wir möchten ambitionierte Musiker ansprechen, die Vorkenntnisse mitbringen und sich neue Einflüsse holen wollen. Wir zielen schon auf jüngere Generationen, was nicht heißt, dass ältere Musiker nicht willkommen sind“, erklärt es Imhof. Erneut sei es gelungen namhafte Lehrer für das Projekt am 24. und 25. Oktober zu gewinnen. Bassist Achim Raffain, Gitarrist Roland Cabezas, Gesangprofessor Ken Norris oder Saxofonist und Fiete Felsch – die Riege der Dozenten kann sich sehen lassen. Neue, in diesem Fall klassische Einflüsse erhofft man sich von Thomas Rohde, erster Oboist der Hamburger Philharmoniker. „Das gibt dem Ganzen noch eine neue Note“, ist der ehemalige Rotary-Präsident Thomas Garske überzeugt.

Im vergangenen Jahr von einigen Teilnehmern geäußerte Kritik, dass zwar „Pop und Rock“ im Namen der Workshops geführt werde, der sich aber auf Jazzmusiker konzentriere, möchten die Organisatoren und Dozenten so nicht stehen lassen. „Es stimmt, dass sich viele von uns sehr oft im Bereich des Jazz bewegen, aber fast alle Dozenten haben auch im Rock und Pop viele Erfahrungen gesammelt“, sagt Fiete Felsch. Sein Mitstreiter Roland Cabezas sieht in der Kritik sogar ein europäisches Problem: „Ich muss sagen, dass die Amerikaner da allgemein schon länger einen Schritt weiter sind. Dieses Denken in Genres und Schubladen ist dort nicht vorhanden. Das führt einen ja auch nicht weiter. Ich denke, dass hier jeder interessierte Musiker etwas mitnehmen kann.“ Problematisch wäre es nur, wenn ein Punk- oder Metalgitarrist käme, der sich ausschließlich für diese Richtung interessierte.

„Wir suchen immer nach neuen Ideen. Warum nächstes Mal nicht jemanden dabei haben, der in eine andere Richtung geht? Wenn Wunsch und Bedarf da sind, werden wir das machen. Mir ist es wichtig zu betonen, dass man keine Berührungsängste haben muss. Die Workshops sind nicht ausschließlich für Jazz- oder Bluesinteressierte“, sagt Cabezas, der sich auf viele neugierige Teilnehmer freut: „Auch für uns Dozenten ist es immer spannend, wer kommt und was er mitbringt.“ „Es geht bei uns darum, den Spaß am gemeinsamen Musizieren zu erleben und dabei noch etwas zu lernen. Ich behaupte: Jeder nimmt was mit, wenn er möchte“, beschreibt es Fiete Felsch.

> Teilnehmer können sich unter www.rotaryrockt.de informieren und anmelden oder per Mail an info@rotaryrockt.de Die Teilnahme wird durch Einnahmen aus dem Kino Open Air Sommer gefördert und kostet für Jugendliche 60 und für Erwachsene 100 Euro.  

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