Heimatbund : Jahrbuch 2017 – starkes Stück Heimat

Ab sofort im Buchhandel zu haben –  das Jahrbuch 2017 für den Kreis Stormarn (v. li.): Oliver Mesch (Bürgermeister in Trittau und Schriftführer des Jahrbuchs), Verleger Richard Krumm (Großhansdorf), Heimatbundchef Helmuth Peets, Burkhard von Hennigs (Redaktion), Joachim Wergin (Redaktion), Peter Berndt (Beisitzer) und der frühere Leiter des Kreisarchives, Dr. Johannes Spallek.
Ab sofort im Buchhandel zu haben – das Jahrbuch 2017 für den Kreis Stormarn (v. li.): Oliver Mesch (Bürgermeister in Trittau und Schriftführer des Jahrbuchs), Verleger Richard Krumm (Großhansdorf), Heimatbundchef Helmuth Peets, Burkhard von Hennigs (Redaktion), Joachim Wergin (Redaktion), Peter Berndt (Beisitzer) und der frühere Leiter des Kreisarchives, Dr. Johannes Spallek.

Mehr als nur Lesestoff: Die 35. Ausgabe des Erfolgsmodells „Jahrbuch“ wurde jetzt in Jersbek vorgestellt. Es enthält 228 Seiten voller Erinnerungen.

shz.de von
17. November 2016, 06:00 Uhr

Es stand im „Stormarner Heimatblatt“ vom 5. März 1981, einer früheren Beilage des Stormarner Tageblatts: „Der SHHB-Kreisverband (Schleswig-Holsteinischer Heimatbund, der heutige Heimatbund Stormarn, HBS) hat beschlossen, ein Jahrbuch des Kreises herauszugeben. Inhalt: Historische Berichte, Sagen und Märchen, Wirtschaftsgeschichte und plattdeutsche Beiträge – um nur einige Beispiele zu nennen. Im Herbst 1982 erschien das erste Jahrbuch, gestern wurde in Jersbek die 35. Ausgabe präsentiert – das Jahrbuch 2017.

„Das Jahrbuch ist nicht nur ein Spiegelbild des Kreises Stormarn, es vermittelt auch denjenigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in unseren Kreis gezogen sind, ein Gefühl und ein Gespür für Heimat“, sagte Burkhard von Hennigs und bezeichnete die Serie der Jahrbücher als „Erfolgsmodell“. Das 228 Seiten umfassende Buch, das ab sofort in allen Buchhandlungen zu haben ist, erinnert nicht nur an den in diesem Jahr verstorbenen Altbürgermeister von Großensee, Leonhard Hundsdoerfer (der im Tageblatt wöchentlich seine Kolumne veröffentlichte), oder an den Ahrensburger Archäologen Alfred Rust – ohne dessen Rolle während der NS-Zeit auszuklammern.

Im neuen Jahrbuch stehen auch ein Interview mit dem in diesem Jahr gewählten neuen Landrat, Dr. Henning Görtz, das der frühere Leiter des Kreisarchivs, Dr. Johannes Spallek, führte und ein Blick in die Zukunft: Der Kreis Stormarn wird im kommenden Jahr 150 Jahre alt, „Von der Agrarregion zum wirtschaftsstarken Standort“ heißt der Rückblick von Barbara Günther.

Erinnert wird auch an die Gründung des SPD-Ortsverbands Bargteheide vor 125 Jahren, an die Eröffnung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck vor 150 Jahren und den Bau des Bahnhofs in Bargteheide und an Ausflüge mit der früheren Walddörferbahn in die Stormarner Schweiz. Mit zahlreichen Fotos dokumentiert sind die umfangreichen Restaurierungsarbeiten im Ahrensburger Schloss. Die neue Orgel in der Großhansdorfer Auferstehungskirche ist ebenso ein Thema, wie das Kapitel „Zehn Jahre hochdeutsche-plattdeutsche Ortsschilder“ von Heinrich Thies.

Platt-Gedichte und Geschichten, Buchrezensionen und eine Erinnerung an das (2009 abgebrannte) alte Museum Rade, das jetzt in einer Villa gegenüber des Reinbeker Schlosses untergebracht ist, die Geschichte des Gutes Mönkenbrook (Teil 4) etc. bieten mehr als nur interessanten Lesestoff. Dazu kommen historische Fotos aus dem Kreisgebiet.

Zum Abschluss des Jahrbuchs 2017, das von der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn gefördert wird, findet sich der Jahresbericht 2016 des Heimatbundes, den Vorsitzender Helmuth Peets aufgeschrieben hat.

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