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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 03:50 Uhr

Bargfeld-Stegen : Ja zur kleineren Variante

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Planungskonzept für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Bargfeld-Stegen findet einhellige Zustimmung.

Die Planung fürs neue Feuerwehr-Gerätehaus in Bargfeld-Stegen steht. Der Entwurf des Planungskonzepts fand einhellige Zustimmung in der Gemeindevertretung. Mit zwei Enthaltungen wurde das Raumprogramm verabschiedet. Die konsolidierte Gesamtkostenschätzung liegt jetzt bei 1,783 Millionen Euro.

„Wir haben uns damit von einem größeren Entwurf auf die Ursprungsform zurückgezogen“, so Bürgermeister Andreas Gerckens. Die Feuerwehrunfallkasse habe den Entwurf geprüft und für gut befunden, sagte Jörg Niemeyer vom Finanzausschuss: „Und alle vorhandenen Bäume bleiben so erhalten.“ Bei früheren Planungen wäre einer entfallen.

Auch das benachbarte Trafohaus muss jetzt nicht mehr versetzt werden. Allerdings müssen einige Leitungen neu verlegt werden, die unter dem Altbau verlaufen. Gerckens hatte auch die Meinung der Denkmalschutzbehörde dazu eingeholt: „Die Konflikte mit ihr sind minimal.“ Der Dorfanger in Bargfeld-Stegen steht unter Denkmalschutz.

Zur Windenergie projizierte Gerckens eine Karte des Landes mit Eignungsflächen. „Die ist schon wieder überholt“, so Carsten Unger vom Bau- und Umweltausschuss, „das Land hat am 10. März eine ganz neue Karte ins Netz gestellt.“ Die Eignungsflächen seien noch einmal abgespeckt worden. Statt 7,7 Prozent der Landesfläche könnten es nur noch 3,75 sein, sie werde möglicherweise noch weiter auf zwei Prozent reduziert. Außerdem müsse das Gelände mindestens 15 Hektar groß sein und drei Windräder gebaut werden.

Auf den Gemeindeflächen von Bargfeld-Stegen und Jersbek sind keine Eignungsflächen mehr zu finden, auch Bargteheide fällt demnach heraus. Lediglich zwischen Hammoor und Delingsdorf sind in näheren Umgebung noch Flächen ausgewiesen. Deshalb wird Bargfeld-Stegen auch kein Gutachten zur Windenergienutzung in Auftrag geben.


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