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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 11:14 Uhr

„Ja – ich bin ein Schlossfreund“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Mit dem Kauf einer gerahmten Tafel oder einem Button wird das öffentliche Bekenntnis zur baren Münze

Das Wahrzeichen der Stadt Ahrensburg gewinnt sichtbar immer mehr Freunde durch Menschen, die ihre Verbundenheit gern mit einem Button auch öffentlich dokumentieren möchten. Neben den Ansteckern, die zurzeit von 22 Firmen und Betrieben verkauft werden, können sich Interessierte auch mit gerahmten Tafeln als Schlossfreund zu erkennen geben. Die erste Tafel haben jetzt Iris Behnke und Burkhard Krebs erworben.

„Die Tafel bekommt jetzt einen Ehrenplatz in unseren Geschäftsräumen“, sagt Iris Behnke vom Biomarkt „Grünkern“. Damit verbunden ist eine Spende für das Schloss. 500 Euro haben die Geschäftsleute für die Tafel im Bronzerahmen investiert. Sie ist auch Silber für eine Spende von 1000 Euro und in Gold für 2000 Euro. Alternativ gibt es ein wetterfestes Schild für den Außenbereich.
Auch 50 Buttons haben die Geschäftsleute bereits an ihre Kunden gebracht. Die kosten 3,50 Euro und sind politisch korrekt: sowohl als Schlossfreund wie auch als –freundin zu haben. „Die Produktionskosten hat die Stadt getragen, sodass der Erlös zu 100 Prozent dem guten Zweck dient“, sagt „Schlossherrin“ Dr. Tatjana Ceynowa.

Wer sich für eine Tafel entscheidet, kann über die Verwendung mitbestimmen. „Entweder fließt die Spende als Kapital in die Schlossstiftung oder sie wird für den laufenden Unterhalt verwendet“, so Ceynowa.

Die Stiftung hat zurzeit ein Volumen von 1,6 Millionen Euro. Die Erträge reichen auch angesichts historisch niedriger Verzinsung bei weitem nicht aus. „Wir benötigten etwa 4,5 Millionen“, rechnet die Ceynowa vor. Allerdings hat das Schloss inzwischen einen Kostendeckungsgrad von 70 Prozent erreicht, das ist landesweit einmalig für ein Museum. „Hochzeiten und Kinderaktionen bei uns sind ausgebucht“, freut sich Tatjana Ceynowa.

Die Spendenaktion wurde von der Kommunalpolitik fürs Ahrensburger Jubiläumsjahr beschlossen und ist auf drei Jahre angelegt. Nicht jedem gefällt das fröhliche, farbenfrohe Button-Motiv, das die Illustratorin Katja Mensing entworfen hat. Im kommenden Jahr wird es ein neues, schlichteres Motiv geben.




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