Reinbek : Investitionen gegen den Krebs

Begutachten die Baustelle der zukünftigen  Onkologischen Station: (von links) Björn Pestinger, Dr. Cay-Uwe von Seydewitz und Prof. Dr. Stefan Jäckle.
Begutachten die Baustelle der zukünftigen Onkologischen Station: (von links) Björn Pestinger, Dr. Cay-Uwe von Seydewitz und Prof. Dr. Stefan Jäckle.

Das Krankenhaus St. Adolf-Stift in Reinbek baut seine Expertise für Tumorerkrankungen weiter aus

shz.de von
30. März 2017, 06:00 Uhr

Aufgrund der hohen medizinischen Expertise und damit weiter gestiegenen hohen Auslastung (98 Prozent) erhöhte das Gesundheitsministerium in Kiel rückwirkend zum 1. Januar 2017 die Anzahl der Betten des St. Adolf-Stiftes im Krankenhausplan um 31 auf 351. Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Björn Pestinger, erklärt: „Das St. Adolf-Stift wird 2017 für seine Patienten insgesamt 11 Mio. Euro in neue Medizintechnik, Gebäude und Patientenkomfort investieren. Darin enthalten sind Investition in Medizintechnik für Eingriffe bei Gefäßerkrankung sowie aufgrund der erhöhten Planbetten zwei Stationserweiterungen, also neue Patientenzimmer mit insgesamt 24 Betten.“

Gleichzeitig intensiviert das Krankenhaus Reinbek seine Expertise im Bereich der Tumorerkrankungen durch eine stationäre internistische Onkologie. Der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Stefan Jäckle berichtet, dass bereits jetzt in Reinbek jährlich 1100 Patienten mit Krebserkrankungen behandelt würden, sei es internistisch, gynäkologisch oder chirurgisch. Jäckle: „Wir sind nicht nur von der Quantität, sondern auch von der Qualität sehr gut und anerkannt. Die niedergelassenen Ärzte würden uns ihren Patienten nicht empfehlen, wenn wir wohnortnah nicht ebenso gute Ergebnisse wie die Hamburger Kliniken liefern würden.“

Noch eine Erweiterung: Bisher gab es im St. Adolf-Stift eine gynäkologische Onkologie, nun ist seit März eine Sektion für Onkologie / Hämatologie in der Internistischen Klinik eingerichtet worden. Diese wird von Dr. Cay-Uwe von Seydewitz geleitet. Der 57-Jährige ist internistischer Onkologe und war zuletzt Leitender Oberarzt an der Asklepios Klinik Hamburg-Barmbek. Im St. Adolf-Stift wird er für die wohnortnahe stationäre Versorgung krebskranken Patienten zuständig sein, bei denen zum Beispiel eine ambulante Chemotherapie nicht möglich ist.


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