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Amt Bad Oldesloe-Land : Interesse an der ehemaligen Landwirtschaftschule

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Derzeit nutzt das Amt Bad Oldesloe-Land die beiden unteren Etagen des Verwaltungsgebäudes in der Mewesstraße. Dort reichen wegen der gestiegenen Anforderungen die Räumlichkeiten längst nicht mehr.

Das Amt Bad Oldesloe-Land hat Interesse an der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Bad Oldesloe als neuen Verwaltungssitz, falls der Kreis das Gebäude verkaufen würde. „Konkretes gibt es noch nicht, aber wir haben schon mal vorab die Politik darüber informiert“, sagt der Leitende Verwaltungsbeamte Steffen Mielczarek.

Derzeit gehören dem Amt Bad Oldesloe-Land die beiden unteren Etagen des Verwaltungsgebäudes in der Mewesstraße. Dort reichen wegen der gestiegenen Anforderungen die Räumlichkeiten längst nicht mehr. „Wir stoßen hier an unsere Grenzen“, so Mielczarek.

Noch befindet sich das Amt auf der Suche nach einer neuen Unterkunft am Anfang. In Sachen Landwirtschaftsschule müssten auch zunächst die Kosten geprüft werden. Das seien aber Dinge, die erst im kommenden Jahr erfolgen sollen.

Beschlossen wurde auf der Sitzung des Amtsausschusses, die in Schlamersdorf stattfand, der Haushalt für das kommende Jahr. Die neun Gemeinden aus dem Amtsbereich müssen für die Umlage etwas tiefer in die Tasche greifen. Prozentual sinkt die Umlage zwar von 18,9 auf 18,3 Prozent doch die Finanzkraft der Gemeinden, nach der die Umlage berechnet wird, ist etwas stärker geworden. Dadurch ergibt sich eine Erhöhung der Umlage um rund 15000 Euro auf rund 1,93 Millionen Euro.

Nicht zu Buche schlagen bei dem Haushalt 2016 die Mehrkosten für die Sanierung der Tiefgarage in der Mewesstraße. Federführend ist hier der Kreis Stormarn aber das Amt muss sich an den Kosten beteiligen. Und die sind drastisch gestiegen. „Unser Anteil hat sich von 100  000 Euro auf 200  000 Euro verdoppelt. Darüber war die Politik nicht begeistert“, so der Verwaltungsleiter. Da die Maßnahme in diesem Jahr noch abgeschlossen wird muss das Amt die Mehrkosten mit einem Griff in die Rücklagen ausgleichen.

In Sachen Flüchtlinge hat Amt jetzt die Diakonie mit ins Boot geholt. Sie soll künftig gegen einen finanziellen Ausgleich die Betreuung der Flüchtlinge mit begleiten. „Das ist ein gemeinsames Projekt in Nordstormarn. Es wird aber auch weiterhin die ehrenamtliche Unterstützung benötigt, denn zur Zeit muss sich das Amt um 95 Flüchtlinge kümmern. Und es werden noch mehr. Darum musste jetzt auch eine neue Satzung für die Unterbringung von Asylbewerbern und Obdachlosen geändert werden. „In unserer alten Satzung war zum Beispiel das Anmieten von Wohnungen zur Unterbringung nicht vorgesehen. Außerdem wurden Hausordnungen aufgestellt. Jetzt können bei gravierenden Verstößen, wie zum Beispiel gegen den Brandschutz, Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Für die Sammelunterkunft Hoherdammer Mühle ist zudem vorgesehen, dort einen zweiten Rettungsweg zu schaffen. Hiefür gibt es auch Zuschüsse vom Land.

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