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Stormarner Tageblatt

16. Dezember 2017 | 23:37 Uhr

Institution feiert Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Gleichstellungsstelle feiert 20. Geburtstag / Amtsinhaberin hat buntes Programm vorbereitet

Die Gleichstellungsstelle im Amt und in der Gemeinde Trittau feiert demnächst ihr 20-jähriges Bestehen. Die derzeitige Amtsinhaberin Inge Diekmann hat ein Fest mit klassischer Musik, Vortrag und Empfang vorbereitet. Am Sonnabend, 20. September, geht es um 18.30 Uhr in der Wassermühle los.

Nach dem Sektempfang gibt es Begrüßungsworte von Amtsvorsteher Ulrich Borngräber und Bürgermeister Oliver Mesch. Dann folgt ein Konzert mit dem „Duo quergestreift“ aus Lübeck, die einen bunten Strauß an Melodien von der barocken Sonate bis zum argentinischen Tango darbieten. „Das Duo ist paritätisch besetzt, spielt auch interessante Stücke, zum Beispiel eines, das früher in Bordells gespielt wurde und Musik ist eine schöne Ebene, um mit Menschen Kontakt aufzunehmen“, so Diekmann. Zudem hält Archivar Leif Erik Pöppel einen Vortrag zur Entwicklung der Gleichstellung in Trittau.

Eingeladen werden auch die Vorgängerinnen von Inge Diekmann, die seit Juni 2008 im Amt ist. Kirsten Patzke (1995 bis 1996), Ulrike Haeusler (1996 bis 2000) Susanne Dietrich (2000 bis 2004) und Alexa Glaveris (2004 bis 2006) haben zuvor die Gleichstellungsarbeit gemacht. Bis auf Ulrike Haeusler haben alle schon zugesagt. Mit dabei ist auch Rüdiger Nehberg mit einem Informationsstand über seine aktuellen Projekte. Seiner Organisation „target“ kommt der Erlös zugute. Es wird kein Eintritt erhoben, sondern um Spenden gebeten.

„Ich werde oft gefragt, was ich überhaupt mache“, berichtet Inge Diekmann. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören nach außen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu werden regelmäßige Infotage veranstaltet. Auch Tabuthemen wie häusliche Gewalt sind ein Arbeitsschwerpunkt. Nach innen wirkt Inge Diekmann bei allen Personalangelegenheiten mit, achtet zum Beispiel darauf, dass eine Frau nach einer Kinderpause nicht benachteiligt wird.

Bei der Umgestaltung der Parkplätze wies sie auf größere Familienparkplätze hin, damit man Kind und Karre gut auspacken kann. Beim Umbau der Verwaltung wurde ein Wickelraum geschaffen. Sie nimmt Impulse auf, bleibt hartnäckig, zum Beispiel beim Thema Kindernotfallbetreuung, dass derzeit wieder in den Ausschüssen diskutiert wird und vor ein paar Jahren zunächst abgeschmettert wurde. Oder die Mitarbeit am Frauennetzwerk „Kopf“ für Frauen in der Kommunalpolitik.

Ein Thema ist für sie auch, Frauen für die Kommunalpolitik zu interessieren. Auch Ulrich Borngräber bedauert, dass es wenige Frauen in der Politik gibt, möchte das aber nicht den Männern anlasten. Bürgermeister Mesch führt das auf die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf zurück, so schließt sich der Kreis wieder. Zu diesem Thema veranstaltet die Gleichstellungsbeauftragte am Sonnabend, 21. November, einen Workshop mit der Aus- und Weiterbildungspädagogin Cindy Willert. Thema: „Wir casten engagierte Bürgerinnen und junge Menschen.“

www.gleichstellung-trittau.de


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