Gleichstellungsbeauftragte Trittau : Inge Diekmann bietet Gesprächsmöglichkeiten

Die Trittau Gleichstellungsbeauftragte Inge Diekmann.
Die Trittau Gleichstellungsbeauftragte Inge Diekmann.

Angebote für Alleinerziehende, Eltern und Paare in Trittau und Umgebung.

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24. März 2020, 15:00 Uhr

Die häusliche Isolation bringt einerseits Ruhe in den Alltag. Kitas und Schulen sind geschlossen und die Kinder müssen von zuhause aus betreut werden. Eltern teilen sich diese Aufgabe der Kinderbetreuung. Eine besondere Herausforderung ist es für Alleinerziehende.

Eine Möglichkeit: Beziehungen stärken

Viele Termine und Wege fallen in der Zeit der Corona-Krise weg, alle Freizeiteinrichtungen wie Sportvereine und Spielplätze, Lokale und Kneipen sind geschlossen. „Alleinerziehende, Eltern und Paare können diese Zeit neu und anders nutzen und so die Beziehung innerhalb der Familie oder als Paar stärken. Es kann aber auch das Gegenteil passieren“, sagt Inge Diekmann, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde und des Amtes Trittau.

Streit vorprogrammiert

Ein „aus den Weg gehen“ ist kaum möglich, bisher unterschwellige Themen treten an die Oberfläche. In einigen Familien könnte es zu heftigem Streit kommen, bis hin, dass „die Hand mal“ ausrutscht. Wie und wo Paare, Alleinerziehende und Eltern, Jugendliche und Kinder in dieser belastenden Zeit emotionale Unterstützung und Hilfe bekommen können, um gewaltfrei die Situation zu meisten, möchte Inge Diekmann aufzeigen.

Telefonberatungen

Die Gleichstellungsbeauftragte bietet von Dienstag bis Donnerstag für Menschen aus Trittau und Umland zwischen 10-12 Uhr telefonische Beratung an unter 04154/80 79-41. Das Beratungszentrum Südstormarn in Trittau bietet ebenfalls telefonische Familienberatung Dienstag 9 - 12 Uhr und Mittwoch 14 bis 15 Uhr an unter Tel. 04154/82828.

Auch das Elterntelefon 0800/111 0550 von Montag bis Freitag 9 Uhr bis 11 Uhr und Dienstag und Donnerstag 17 Uhr bis 19 Uhr, sowie das Müttertelefon unter 0800/333 2 111 täglich von 20 bis 22 Uhr, Kinder- und Jugendtelefon 0800/111 0 333 von Montag bis Sonntag zwischen 14 bis 20 Uhr, www.nummergegenkummer.de sowie die Telefonseelsorge 0800/111 0111 stehen Ratsuchenden kostenfrei zur Verfügung.

In akuten Fällen gibt es das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“unter 0800/0 116 016, und das mehrsprachige Online-Beratung im Internet: www.hilfetelefon.de .

 

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