Indianderfest: Den Schamanen auf der Spur

Buntes Treiben auf dem Gestüt Ibs: Das erste Indianerfest war ein großer Spaß für alle. Foto: bwe
Buntes Treiben auf dem Gestüt Ibs: Das erste Indianerfest war ein großer Spaß für alle. Foto: bwe

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19. August 2009, 03:59 Uhr

Moorhusen | Ein Pow Wow ist ein Treffen nordamerikanischer Indianer. Ursprünglich bedeutet es Schamane. Und so wurden die 15 Mädchen im Alter von fünf bis elf Jahren auf dem ersten Indianerfest des Gestütes Ibs zur Begrüßung auch erst einmal mit Salbei beräuchert und von bösen Geistern gereinigt.

Die Idee für die Aktion kam ihr beim Fernsehen, erzählt Annette Ibs. Ihr gehört das Gestüt, auf dem sie auch Reitunterricht für Kinder und Erwachsene gibt. Eine ihrer Schülerinnen ist Kristine Kröger, von der sie wusste, dass sie vor Jahren die Sioux und Chippwea in Minnesota und South Dakota besucht hatte - und los ging die gemeinsame Planung für das Indianerfest. Die kleinen Indianerinnen malten Mandalas aus und anschließend die Ponys nach indianischer Tradition mit Fingerfarben und jeder Menge Spaß an. In einem Parcours mussten sie ihr Können beweisen. Es gab eine kleine Voltigier-Vorführung, und jede durfte mal probieren, auf einem Pferderücken zu turnen.

Wissenswertes über die Indianer begleitete den ganzen Tag: Zum Mittagessen gab es eine indianische Suppe mit Wildreis, Mais und anderem Gemüse. Den den Indianern heiligen Mais trafen die Mädchen am Abend wieder, als sich am Lagerfeuer bei Stockbrot und Indianer-Geschichten wie über die "Maismutter" Wildwestromantik einstellte. Auch ein Höhepunkt für die Mädchen: Aus Weidenruten, Wolle, Fell und Leder, bunten Perlen und Federn bastelten sie sich Traumfänger. "Die gehören übers Bett", wussten alle.

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