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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 17:25 Uhr

Miniserie : In Unterzahl noch zu drei Punkten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalliga Nord: VfB Lübeck gewinnt mit 1:0 (0:0) gegen Goslar. Den Siegtreffer erzielt Thomas in der Schlussphase, die der VfB nach Nogovic’ Gelb-Roter Karte in unterzahl bestreiten muss.

Mit dem zweiten 1:0-Sieg in Folge hat sich Aufsteiger VfB Lübeck im Mittelfeld der Fußball-Regionalliga Nord festgesetzt. Gegen den Goslarer SC sahen die 1382 Zuschauer an der Lohmühle zwar kein gutes Spiel, aber einen insgesamt verdienten Erfolg der mit großem Engagement ausgestatteten Heimelf. VfB-Trainer Denny Skwierczynski sagte: „Es war ein sehr intensives Spiel, aber unruhig durch einige Fehler auf beiden Seiten.“

Beide Seiten hatten Schwierigkeiten, ihre spielerische Linie zu finden. Zwar waren sowohl der VfB als auch die Gäste darum bemüht, mehr als reinen Hauruck-Stil zu bieten. Doch auf beiden Seiten häuften sich spätestens in der gegnerischen Hälfte die einfachen Fehler, so dass beide Abwehrreihen wenig Mühe hatten, herausgespielte Torchancen zu unterbinden. Anders sah es nach Standards aus. Da hatten zunächst die Goslarer zwei gute Möglichkeiten. Doch die Kopfbälle Daniel Vaughans klärten Nils Lange und Knechtel kurz vor Überschreiten der Linie (14., 16.).

Der VfB brauchte deutlich länger, um Torszenen zu verbuchen – die auch aus ruhenden Bällen resultierten. Patrick Bohnsack köpfte nach Freistoß von Finn Thomas am langen Pfosten vorbei (24.). Dennis Voß verzog aus 17 Metern knapp (32.). Besser in Schwung kam der VfB erst in den letzten Minuten vor der Pause. Doch nach einem guten Konter über Rave bekam Stefan Richter den Ball nicht quer zum freistehenden Voß (38.). Nach einer schönen Kombination über Richter und Rave schoss Tomek Pauer aus sechs Metern völlig frei am Tor vorbei (42.).

In der zweiten Hälfte stellten die Grün-Weißen zunächst das bessere Team, mit Zug zum Tor und teilweise ansehnlichen Kombinationen – nur: Im Strafraum passierte wenig. Aus den optisch guten Ansätzen entsprang lange Zeit keine klare Möglichkeit. Und auch zwei Szenen, in denen die Lübecker einen Elfmeter forderten, führten nicht zum Erfolg: Richter stolperte mehr über den Ball als über den Gegner, und Gladrows Hand war aus kurzer Distanz von Voß angeschossen worden. So dauerte es bis zur 80. Minute, ehe es eine echte Torchance gab: Der belebende Andre Senger scheiterte aus spitzem Winkel an Brosius. Im Anschluss musste Aleksandar Nogovic mit Gelb-Rot runter, nachdem er einen GSC-Konter im Mittelfeld gestoppt hatte (80.). Doch nicht die Gäste, sondern der VfB legte nun eine Schippe drauf. Als eine Knechtel-Flanke von links in die Mitte flog, startete Thomas durch, schüttelte Vaughan ab und erwischte den Ball am Fünf-Meter-Raum – 1:0 (82.). Jonas Toboll musste nach einer Konfusion im VfB-Strafraum noch einmal gegen David Loheider retten (86.) – dann war der Sieg unter Dach und Fach.

VfB Lübeck: Toboll – Bohnsack, Wehrendt, Nogovic, Knechtel – Lange, Pauer (62. Meyer) – Rave (62. Senger), Voß (81. Ladendorf), Thomas – Richter.

Goslar: Brosius – Hofmann, Schulz, Kahlert, Vaughan – Gehrmann, Fischer – Golombek, Gladrow, Kelbel (54. Loheider) – Ludwig (78. Schubert).

SR: Neitzel (Norderstedt). – Z: 1382.

Tor: 1:0 Thomas (82.).

Gelb-Rote Karte: Nogovic (80., wdh. Foulspiel).


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