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In Reinbek ziehen erste Flüchtlinge ins Rathaus ein

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Eine fünfköpfige Asylbewerber-Familie aus Albanien wohnt bis auf weiteres im Reinbeker Rathaus. „Wir haben keine anderen Quartiere mehr für Asylbewerber, wir sind seit einiger Zeit voll“, sagt Torsten Christ, Leiter des Amtes für Bürgerangelegenheiten. Ein 40 Quadratmeter großer Raum wude im Rathaus hergerichtet, eine Toilette wurde zum Bad mit Dusche und eine Teeküche zu einer normalen Küche ausgebaut. Auch für eine weitere Familie werde es einen Raum in dem Verwaltungsgebäude geben, dann seien die Kapazitäten erschöpft. Obwohl „Reinbek in diesem Jahr noch 150 weitere Asylbewerber aufnehmen muss“, sagt Christ.

Für den Bau von 50 mobilen Wohnunterkünften auf einem Brachgelände haben die Stadtverordneten gerade zwei Millionen Euro freigegeben. Diese Unterkünfte sollen im Herbst fertig sein. „Es fehlen dann aber immer noch 120 Plätze“, so Christ. Um die Lage zu entspannen, seien zusätzliche zentrale Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes sowie eine weitere Gemeinschaftunterkunft des Kreises notwendig, sagte Christ.

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