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Bürgermeisterwahl : In Oststeinbek sind alle zufrieden

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Jürgen Hettwer ist mit mehr als 75 Prozent klarer Gewinner der Bürgermeisterwahl und kann auf großen Rückhalt quasi aller Parteien bauen. Auch die unterlegenen Kandidatinnen gratulieren dem kommenden Verwaltungs-Chef.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 18:45 Uhr

Jürgen Hettwer hat die Bürgermeister-Wahl in Oststeinbek klar gewonnen (wir berichteten). Mit über 75 Prozent der Wählerstimmen ist er der klare Sieger. Seine Konkurrentin Gabriela Malone kam auf 21,2 Prozent, Uta Kramer erhielt 3,3 Prozent der Stimmen. Beide Verliererinnen sahen es sportlich. „Viele Wähler haben gedacht, wenn wir Jürgen Hettwer wählen, dann behalten wir sie beide“, sagte Gabriela Malone. Denn sie ist jetzt weiterhin für das Controlling im Rathaus verantwortlich. Sie habe unendlich viel gelernt in diesem Wahlkampf.

Auch Uta Kramer hat viel Erfahrung gewonnen: „Ich kenne jetzt fast jeden Briefkasten in Oststeinbek.“ Wichtig für sie sei, dass die Gemeinde einen guten Bürgermeister bekomme. „Und das ist jetzt gewährleistet“, sagt Uta Kramer. Auch Gabriela Malone ist zufrieden. „Das ist ein klares Ergebnis und ein klarer Auftrag, ich finde das gut.“

Nicht abzureißen schien die Schar der Gratulanten, die Jürgen Hettwer beglückwünschten. Gut 100 Bürger waren in den Kratzmannschen Hof gekommen, um das Wahlergebnis zu erfahren. Gegen 18.40 Uhr trafen die letzten Zahlen ein. Hettwer hat 75,5 Prozent der Stimmen erhalten, 2695 Bürger entschieden sich für ihn. Uta Kramer kam auf 117 Stimmen (3,3 Prozent) und Gabriela Malone auf 756 (21,2 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 49 Prozent und damit fünf Prozent höher als bei der Wahl im Jahr 2010.

„Eine Rede habe ich nicht vorbereitet“, sagte Hettwer überrascht, „ich hatte mit einer Stichwahl gerechnet.“ Er sei definitiv gerührt. „Beim Kleistern der Plakate hatte ich viele Helfer, ich habe dabei viel über die Kommunalpolitik erfahren.“ CDU, OWG und FDP hatten zu seiner Wahl als Bürgermeister aufgerufen. „Auch von der SPD habe ich eine sehr positive Grundeinstellung erfahren.“ Als Bürgermeister von Oststeinbek müsse er neutral bleiben, aber er dürfe sich durchaus unterstützen lassen. Hettwer lobte den fairen Wahlkampf seiner Mitbewerberinnen, die ohne Parteiunterstützung angetreten waren: „Das menschliche Miteinander war sehr angenehm.“ Der bisherige Leiter der Amtsverwaltung in Siek möchte weiterhin authentisch bleiben: „Denn ich kann mich nicht verstellen.“








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