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Durchboxen : In Japan für den Traum vom Profi kämpfen

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der 21-jähriger Kevin Burmester hofft beim hochkarätig besetzten Kampfsportturnier in Tokio auf seinen internationalen Durchbruch. Der zweifache Weltmeister hat jahrelang hart gearbeitet und will sich nun den Traum vom Leben als Profisportler erfüllen.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 16:00 Uhr

„Natürlich steigt die Vorfreude täglich – ein wenig aufgeregt bin ich schon“, gesteht Kevin Burmester. Der 21-jähriger Reinbeker kann es kaum erwarten, endlich in den Flieger zu steigen, um nach Tokio zu reisen. Dort wartet Anfang November nicht nur eine riesige Herausforderung auf den Kampfsportler, sondern vielleicht auch ein entscheidender Schritt auf der Karriereleiter.

Der zweifache Weltmeister im Thai- und Kickboxen sowie Europameister und amtierende deutsche Meister im „K1 “ (kombiniert Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten wie Thai- und Kickboxen) wird in Japan an einem internationalen Spitzenwettkampf teilnehmen. Auf seiner Reise nach Asien wird Burmester von seinem Vater Lutz begleitet, der selbst ein erfolgreicher Kampfsportler war und heute sein Wissen als Trainer weiter gibt.

Nachdem der 21-Jährige im vergangenen Jahr sein Abitur gebaut hat, hofft Kevin Burmester nun auf den Sprung ins Profigeschäft – die Reise nach Japan könnte in dieser Hinsicht ein entscheidender Schritt sein. Denn das „Rise“-Turnier wird vom asiatischen Kickbox-Promoter R.I.S.E. und dem Weltverband WKN gemeinsam organisiert. Für Kevin die vielleicht einmalige Chance, international auf sich aufmerksam zu machen. „Dort werden alle relevanten Agenturen, Manager und Promoter vor Ort sein. Sich diesen Leuten zu präsentieren, ist eine großartige Möglichkeit für mich“, weiß der Reinbeker, der 13 seiner 15 Kämpfe gewann (zehn durch K.o.), und untermauert – ganz Kämpfernatur – noch einmal seine Ambitionen: „Ich will Profi werden, also sollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen.“

Seit neun Jahren kämpft der Reinbeker in den Disziplinen des so genannten „K1“, trainiert bis zu sechs Mal in der Woche und hat im XITE-Fighting-Gym in Trittau gerade erst eine neue Heimat gefunden. „Seit ein paar Wochen hat das Center neue Räumlichkeiten in Trittau angemietet. Ich habe hier tolle Bedingungen, kann so intensiv wie nie zuvor trainieren“, so der 1,70 Meter große Athlet, der darauf hofft, dass sich der Schweiß der harten Trainingsarbeit im fernen Osten auszahlen werden.

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