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Stormarn / Kreis Herzigtum Lauenburg : „Im Zweifelsfall sofort die 110 anrufen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Polizei und ehrenamtliche Sicherheitsberater aus Stormarn und dem Kreis Herzogtum Lauenburg im Informationsaustausch.

Enkeltrick, Telefonabzocke, Internetbetrug – es gibt unzählige Methoden, um älteren Menschen zu schaden. Erst vor kurzem wurde eine neue Masche bekannt: Betrügerinnen gaben sich als vermeintliche Pflegekräfte aus - so schon geschehen in Einrichtungen in Ahrensburg, Trittau und Großhansdorf.

Im Großhansdorfer Rathaus kamken jetzt ehrenamtliche Sicherheitsberater aus Stormarn und dem Kreis Herzogtum Lauenburg und Vertreter der Polizei zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Einmal im Jahr findet ein solches Informatiosntreffen statt.

Es klingt fast wie ein Hohn, wenige Stunden vor der Zusammenkunft hatte ein Dieb versucht, einer alten Dame genau vor dem Rathaus die Handtasche zu rauben. Ein aufmerksamer Rathausmitarbeiter reagierte aber5 blitzschnell und schlug den Räuber in die Flucht. „Das ist seit sieben Jahren der erste Handtaschenraub in Größhansdorf“, sagt Gerd-Joachim Kube, Sicherheitsberater in Großhansdorf. Insgesamt gibt es fünf Sicherheitsberater - für Stormarn und Lauenburg (60 landesweit). „Nicht viel“, räumt auch Polozeihauptkommissar Gerd Dietel von der Polizeidirektion Ratzeburg ein. Die Sicherheitsberater erhalten eine zweitägige Ausbildung bei der Landespolizei in Kiel, die erste Ausbildung erfolgte im Jahr 2013.

„Das Engagement der Menschen, die sich dafür ausbilden lassen, ist enorm hoch – alles geschieht ehrenamtlich“, betont auch der Präventionsbeamte Tino Sdunek von der Polizei Bad Oldesloe. Wichtig sei, die Seniorinnen und Senioren auf drohende Gefahren hinzuweisen und zu sensibilisieren, im Zweifel sollte sofort die110! angerufen werden.

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