zur Navigation springen

Im Kfz-Handwerk haben fast alle Azubis eine Stelle

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

von
erstellt am 16.Feb.2014 | 14:27 Uhr

Facharbeiter werden gesucht. Nur zwei von 24 Azubis aus dem Stormarner Kfz-Handwerk wurden nicht von ihren Betrieben übernommen oder haben noch keinen Job gefunden. „Das ist wesentlich erfreulicher als in der Vergangenheit“, sagte Björn Felder, Kreishandwerksmeister und Mitglied der Prüfungskommission.

„Auch das Resultat war erfreulich“, kommentierte Innungs-Obermeister Lorenz Schröder bei der Freisprechungsfeier im Bargteheider „Schützenhof“ die geringe Durchfallquote. Die Situation der Kfz-Branche sei zurzeit schlecht, so Schröder: „Wissen, Können, Ausdauer und Leistungsbereitschaft sind die Garantien für ihre gesicherte Zukunft.“

Dass die Innungsbetriebe bewusst über ihren eigenen Bedarf hinaus ausbildeten eröffne den Gesellen Chancen, sagte Frank Nölker von den Beruflichen Schulen Ahrensburg: „Gute Facharbeiter, die jederzeit Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen, sind gesucht.“ Die deutsche Ausbildungsqualität sei weltweit anerkannt. Perspektiven würden zudem der Meisterbrief oder ein Studium bieten.

Für den Erfolg sei ständige Weiterbildung erforderlich, so Nölker und nannte als Beispiel Elektromobilität: „Nur ausgebildete Fachkräfte dürfen an E-Autos schrauben.“ Der Elektroantrieb sei inzwischen in den Lehrplan aufgenommen. Den raschen Wandel der Ausbildungsinhalte kennt auch Lorenz Schröder: „Die Halbwertszeit des Wissens beträgt nur noch fünf Jahre.“ Wer nicht weiterlerne, bleibe zurück.

Sie haben bestanden: Oliver Becker, Marcel Brahms, Sydney Bringmann, Justine Cordes, Mustafa Duran, Max Duschnat, Mirco Ehrlich, Marcel Geppert, Thies Lescow, Gerrit Fynn Haen, Collin Hobe, Marcel König, Kim-Niklas Korth, Konstantin Lüsch, Christoph März, Linus Prahl, Marcel Preuß, Katharina Reich, Patrick Risse, Mirco Schachner, Tobias Scheel, Philipp Schulz, Marvin Wienold und Nils Wilken.
Bereits im Sommer bestanden sie ihre Prüfung als Kraftfahrzeugmechatroniker: Shpetim Ahmeti, Justin Manthei, Martin Witte, Fitim Basha und Kevin Egyde.
Im vergangenen Sommer wurden auch Sascha Gelies, Felix Feldhausen und Laura-Carina Reiche als Kraftfahrzeug-Servicemechaniker freigesprochen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen