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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 15:57 Uhr

Auswärtssieg : Im Aufwind

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck gewinnt mit 4:2 (4:0) bei Aufsteiger TSV Schilksee. Damit reiht sich das Team in die Verfolgergruppe von Spitzenreiter Eintracht Braunschweig II ein.

Der VfB Lübeck hat seinen zweiten Auswärtssieg in Folge gefeiert und sich nach dem verdienten 4:2 (4:0) beim TSV Schilksee in Richtung oberes Tabellendrittel der Fußball-Regionalliga orientiert. Die Lübecker boten dabei eine ordentliche Leistung, profitierten aber auch von Aussetzern in der TSV-Defensive.

Es entwickelte sich eine muntere Begegnung, in der sich das Tabellenschlusslicht keinesfalls versteckte. Allerdings präsentierten sich die Kieler in der Abwehr im ersten Durchgang ohne Regionalliga-Niveau. Schon nach 90 Sekunden wurde es gefährlich, als Maurice Maletzki den Ball nach einer zu kurz abgewehrten Ecke auf das kurze Eck feuerte, Chris Kröhnert im TSV-Tor die Kugel aber rausfischen konnte. Anschließend verfehlten Schüsse von Stefan Richter (6.), Dennis Wehrendt (14.) und Andre Senger (27.) das Tor, während Christopher Kramer im letzten Moment von Patrick Amponsah gestört wurde (13.) und sein Kopfballaufsetzer über die Querlatte strich (15.). Der erste VfB-Treffer war dann ein Geschenk. Ein Rückpass Marco Rooks geriet zu kurz, Kramer stand goldrichtig, umspielte Kröhnert und schob zum 0:1 ein (18.).

Der TSV hatte bis dahin zwar gut mitgespielt, aber wenig zielstrebig agiert. Bezeichnend: In der 22. Minute setzte sich Timo Nath gegen zwei Lübecker durch und passte auf den freien Benjamin Petrick. Der aber wartete in aussichtsreicher Position zu lange und verpasste den Abschluss.

Auf der Gegenseite wurde es wieder zwingender. Pechvogel Rook traf bei einem Zweikampf mit Senger im Strafraum zwar den Ball – vor allem aber seinen Gegenspieler. Den Elfmeter verwandelte Marheineke zum 0:2 (31.). Nur drei Minuten später vertändelte Schilksees Teyi Lawson-Body den Ball gegen den nachsetzenden Maletzki, der zum 0:3 einschob. Kurze Zeit später zeigten sich die Gastgeber zielstrebig, doch Nath scheiterte am Innenpfosten (37.). Den 0:4-Pausenstand erzielte Kramer mit seinem zweiten Tor nach einem Steilpass von Richter.

Nichts deutete darauf hin, dass die Partie noch einmal spannend werden könnte. Der mit dem Zwischenstand zufrieden wirkende VfB aber verschlief den Start in die zweite Halbzeit komplett. Nur 20 Sekunden dauerte es nach Wiederanpfiff, bis Nath eine Flanke aus kurzer Distanz gegen die Laufrichtung von Lübecks Keeper Jonas Toboll einköpfen konnte. Vier Minuten später war es Benjamin Petrick, der die Lufthoheit nach einer Freistoßflanke von Marcel Vones behielt und zum 2:4 traf. Grund genug für VfB-Coach Denny Skwierczynski, seine Spieler lautstark wachzurütteln, die anschließend wieder mehr Engagement an den Tag legten. Insgesamt aber verlor die Partie an Tempo, auch weil Schilksee in der Defensive jetzt stabiler stand. Dennoch hatten Richter (70.), Kramer (71.) und Henrik Sirmais Chancen, für den VfB zu erhöhen und die Partie so vorzeitig zu entscheiden.

Statistik TSV Schilksee – VfB Lübeck 2:4 (0:4)

 

TSV Schilksee: Kröhnert – Lawson-Body (46. Schütt), Rook, Amponsah, Vones – Schlagelambers (82. Schilling), Warncke (46. Grützmacher) – Gürntke, Nath, Cumur – Petrick.

VfB Lübeck: Toboll – Sievers (65. Bohnsack), Nogovic, Marheineke, Sirmais – Senger, Meyer (75. Voß), Wehrendt, Maletzki (82. Knechtel) – Richter, Kramer.

SR: Schönheit (Lüneburg). – Z: 1037.

Tore: 0:1 Kramer (18.), 0:2 Marheineke (31./Foulelfmeter), 0:3 Maletzki (34.), 0:4 Kramer (41.), 1:4 Nath (46.), 2:4 Petrick (50.).

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