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Café am Markt : Im April endlich Neueröffnung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Pächter des Cafés am Markt stellen sich im Bauausschuss vor. Bar, Lounge, Restaurant, aber auch Feiern und Veranstaltungen sind dort geplant.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Es gibt sie also tatsächlich. Die beiden Pächter für das seit mehr als vier Jahren leer stehende Café am Markt haben sich im Bauausschuss kurz vorgestellt und ihr Konzept präsentiert.

Michalis Barmpavasiloglou weiß um die schwierige Aussprache seines Namens. „Die meisten nennen mich Michi“, erklärte er deshalb den Mitgliedern des Bauausschusses. Er sei zwar Grieche und werde zukünftig in der Küche stehen, doch „ein Grieche“ werde das Lokal nicht. An seinem Geburtstag vor zwei Jahren habe ihn eine befreundete Maklerin auf die Immobilie angesprochen. „Was soll ich denn da? Ich bin Hamburger!“, sei seine erste Reaktion gewesen. Er habe sich die Räume aber doch mal angesehen und sei begeistert. „Hier muss ein Café rein in Kombination mit einem Restaurant“, schwärmte er den Ausschuss-Mitgliedern vor. Deshalb soll der Eingangsbereich mit einem großen Tresen einen Bar- oder Lounge-Charakter bekommen. Eine neu zu bauende geschwungene Freitreppe wird von dort aus auf die Balustrade führen.

Geplant sei, morgens ab 9 Uhr Frühstück zu servieren. „Unkompliziert, aber doch mit großem Anspruch“, so Barmpavasiloglou. Von 11.30 bis 14 Uhr werde es „Business Lunch“ (Mittagstisch) geben. „Michi“ verspricht mediterranen Geschmack und kreative Vielfalt. Tiefkühlkost werde nicht zum Einsatz kommen, er werde vielmehr den Markt leerkaufen. Abends wird der Tag mit der After-Work-Lounge ausklingen. „Nichts Dolles, nichts Lautes“, versicherte der zukünftige Betreiber: „Die eine oder andere Veranstaltung werden wir machen.“ In dieser Jahreszeit beispielsweise ein Oktoberfest. Es soll auch möglich sein, dort Geburtstage, Hochzeiten oder andere Feste zu feiern. Auf dem Marktplatz werden 50 bis 70 Außenplätze angeboten werden (sofern kein Wochenmarkt).

So viel steht schon mal fest, aus dem Café am Markt soll das „Laurent“ werden. Offen ist hingegen noch die mögliche Eröffnung. Bürgermeister Tassilo von Bary geht davon aus, dass die Räume Mitte März übergeben werden können. Im April soll dann das „soft-opening“ folgen. Ohne große Ankündigung werde eines Tages einfach offen sein. „Ihr werdet uns sonst die Tür einrennen, weil es so lange zu war“, prophezeit „Michi“.

Er wird kochen, sein langjähriger Freund Kostantinos Moscholakis wird die Restaurantleitung übernehmen. „Wir wollen das alles mit Leidenschaft machen“, kündigt der Pächter an. Der nötige Umbau wird von Architekt Christian Faber geplant – die Stadt hat dafür fast eine halbe Million Euro bewilligt.

 

 

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