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Stormarner Tageblatt

19. August 2017 | 08:21 Uhr

Lasbek : Ideenwettbewerb zur Kita-Erweiterung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Alte Schule im Dorf ist in die Jahre gekommen. Zudem fehlen Der Gemeinde auf längere Sicht 27 Kindergartenplätze.

Der Lasbeker Kindergarten im Ortsteil Barkhorst muss erweitert werden. „Darüber sind wir uns in der Gemeindevertretung einig“, so Bürgermeister Harald Lodders (SPD). In den kommenden Jahren fehlen im Krippen- und Elementarbereich rund 27 Plätze und eine Prognose geht davon aus, dass die Kinderzahl bis 2030 auf dem jetzigen Stand bleiben wird. Außerdem gibt es in Lasbek-Dorf und Barkhorst noch ausgewiesene Baugebiete, die noch nicht bebaut sind.

Schon jetzt verfügt die Einrichtung an der Barkhorster Straße, die vom Deutschen Roten Kreuz geführt wird, über eine Krippen- und eine Elementargruppe. Die Krippe ist in der unteren Etage der Alten Schule untergebracht. Die beiden anderen Gruppen in einem neueren Bau einige Meter dahinter. Dazu kommt, dass sich auf dem Grundstück auch noch das Gemeinschaftshaus Barkhorst befindet. Auch das könnte zum Beispiel zu einem Kindergarten umgebaut werden.

Die Alte Schule, in der die Krippe untergebracht ist, ist in die Jahre gekommen. „Die Krippe muss da raus oder wir müssen dort gründlich sanieren“, so der Bürgermeister. Dieser Umstand muss bei der Gesamtplanung mit berücksichtigt werden. Die Gemeinde hat jetzt den Weg festgelegt, wie es in Sachen Kita-Erweiterung weiter gehen soll. „Wir wollen einen Ideenwettbewerb ausschreiben“, sagte der Bürgermeister. Dazu sollen eine bestimmt Anzahl an Architekten angeschrieben werden, die dann der Gemeinde ein Konzept unterbreiten können. Lange wollen die Lasbeker daran nicht herum doktern. „Am 5. Mai sollen auf einer Bau- und Wegeausschusssitzung die Rahmenbedingungen für den Ideenwettbewerb und die Kostenhöchstgrenze festgelegt werden“, so Lodders. Noch im Mai soll die Ausarbeitung des Bau- und Wegeausschusses dann in der Gemeindevertretung beschlossen werden. „Es hängt aber alles davon ab, ob wir auch Fördermittel bekommen“, betonte Lodders.

Noch ein weiteres Thema, das unmittelbar mit Kindern zu tun, beschäftigt die Kommunalpolitiker. Einige Eltern sind an den Bürgermeister heran getreten, deren Kinder morgens auf dem Weg zum Schulbus und mittags auf dem Nachhauseweg den Steindamm – die L  88 – queren müssen. Die Eltern hätten gerne in Höhe Denkmal einen Zebrastreifen, damit die Kinder bei dem zunehmenden Verkehr sicher über die Straße kommen. Diese Forderung ist aber nicht neu. Vor Jahren hat die Gemeinde bereits einen Antrag bei der Verkehrsaufsicht gestellt. Damals reichten Verkehrsdichte der Fahrzeuge und Anzahl der Fußgänger, die über die Straße wollten, nicht aus. „Wir werden jetzt einen neuen Antrag stellen“, so Bürgermeister Lodders .

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