Ideen der Bürger gefragt

Der Stadtdialog  wird moderiert verlaufen: Bauamtsleiter Jürgen Engfer, die Moderatoren Sebastian Lopitz und Kerstin Langmaack sowie Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.
Der Stadtdialog wird moderiert verlaufen: Bauamtsleiter Jürgen Engfer, die Moderatoren Sebastian Lopitz und Kerstin Langmaack sowie Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Nächste Runde im Bargteheider Stadtdialog mit Moderatorenteam

shz.de von
01. Juni 2018, 11:58 Uhr

Der Stadtdialog zum Thema Bahnhofsumfeld in Bargteheide wird am Montag, 18. Juni, 18.30 Uhr, im Ganztagszentrum,. Am Markt 2, fortgesetzt. Dabei werden zwei Moderatoren die Veranstaltung im Ganztagszentrum begleiten. Gesprächsrunden zu den Themen Mobilität und Verkehrsplanung, Stadtplanung, Städtebau und Stadtgestaltung sowie Umwelt, Natur und Artenschutz sind geplant. „Wir möchten die Bürger von Anfang einbinden, bevor Vorentwürfe erstellt werden“, sagt Moderatorin Kerstin Langmaack. Sie sollen dabei ihre Ideen einbringen. Wichtig sei es zunächst, ins Gespräch zu kommen. „In den Köpfen der Menschen gibt es viele gute Ideen“, sagt Langmaack, „das Gute wird sich immer durchsetzen.“ Jeder verantwortungsvollen Stadt sollte klar sein, dass so bessere und nachhaltigere Ergebnisse für die Gemeinschaft erzielbar seien. „Das Baugesetzbuch hat hier Lücken“, sagt sie.

„Wir werden an drei Thementischen arbeiten“, erklärt Bauamtsleiter Jürgen Engfer. Eine konkrete Planung werde dabei keine Rolle spielen. „Bisherige Beschlüsse dazu können noch verändert oder ergänzt werden“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht. Der Planungsprozess solle auf neue Füße gestellt werden, um die Leitlinien zu entwickeln. „Dafür möchten wir den Prozess institutionalisieren und die Bürgerbeteiligung in geordnete Bahnen lenken“, so Co-Moderator Sebastian Lopitz. Das werde eine Entscheidungshilfe für die Kommunalpolitik sein.

Dazu wird ein Arbeitskreis Stadtdialog ins Leben gerufen, in dem neben Vertretern von Politik und Verwaltung auch bis zu drei Einwohner mitwirken können. Wer dabeisein möchte, kann sich während der Veranstaltung melden. Auch danach ist bis zum 27. Juni eine Anmeldung unter bargteheide@planemit.de möglich. Neben Namen und Adresse sollten Bürger einige kurze Sätze zu ihrer Motivation angeben. Bei mehr als drei Anmeldungen wird das Los entscheiden.
Die Stadt hat jetzt auch die Stelle eines Stadtplaners besetzt, der seine Arbeit im kommenden September aufnimmt. „Nach der Einarbeitung wird er den Prozess fundiert begleiten“, sagt die Bürgermeisterin.

Der Bahnhof selbst soll als Tor zur Stadt aufgewertet und saniert werden. „Die Bushaltestelle ist nicht barrierefrei und zu kurz“, sagt Jürgen Engfer. Auch ist der Rechtsstreit um die Nutzung der Fahrradstellplätze noch nicht entschieden. Es geht um etwa 180 Quadratmeter Fläche, die zum Bahnhofseigentum gehören. Die Stadt hat hier ein Vorkaufsrecht. Gespräche mit der Nachlassverwalterin des verstorbenen Eigentümers hätten im Vorfeld keine Einigung gebracht, so die Verwaltungschefin.„Wir werden die Gerichtsentscheidung dazu abwarten“, sagt Kruse-Gobrecht.






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