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Neue Pastorin : „Ich bin in Trittau gut angekommen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die neue Pastorin stellt sich vor: Anja Botta wird am 22. März durch Propst Buhl feierlich ins Amt eingeführt

Ihre berufliche Auszeit nähert sich dem Ende, und Trittaus neue Pastorin Anja Botta stellt sich der Gemeinde vor. Am Sonntag, 22. März, wird sie in einem Festgottesdienst durch Propst Hans-Jürgen Buhl ins Amt eingeführt. Offiziell beginnt ihr Dienst mit dem 1. April.

Nach ihrem Abschied aus der konfliktbeladenen Kirchengemeinde in Ahrensburg zum Jahresende hat sich Anja Botta ein dreimonatiges „Sabbatical“ genommen. „Ich konnte neue Kraft schöpfen und bin in Trittau gut angekommen“, sagt sie. Nach dem Abschied in Ahrensburg habe sie eine große Erschöpfung verspürt und sich für zwei Wochen komplett zurückgezogen. „Dabei habe ich mein Inneres aufgeräumt und äußerlich Abschied genommen.“ Ihr neues Domizil gleich neben dem Gemeindehaus in Trittau hat sie schon vor einigen Wochen mit ihrem Sohn Lars bezogen.

Die 42-Jährige freut sich jetzt auf den Neuanfang. „Zunächst möchte ich mich hier sortieren und in Kontakt mit der Gemeinde kommen“, sagt sie. Dafür eigneten sich besonders die Geburtstagsbesuche und der Konfirmandenunterricht, den sie mit Pastor Karsten Fehrs übernimmt. So werde sie sich in Trittau auf den Weg machen.
Ihre Pastorenkollegin Anke Schäfer freut sich auf den frischen Wind: „Seit 22 Jahren arbeite ich schon in der Gemeinde hier, da sind mir neue Anregungen und ein kritischer Blick auf alle Arbeitsbereiche willkommen.“ Sie begrüßt den Neuanfang mit der Kollegin, die eine feste Stelle übernimmt. Nach dem Weggang von Pastor Matthias Heitmann im vergangenen Oktober waren bisher zwei Vertretungen in der Kirchengemeinde Trittau tätig.

Anja Botta hat zunächst drei Semester Chemie studiert, bevor sie sich für die Theologie entschied. Nach dem Vikariat in Hamburg hatte sie 2006 die Pastorenstelle in Ahrensburg übernommen, wo sie relativ schnell in Leitungsfunktionen hineinwuchs.

Dass der Einführungsgottesdienst schon in diesem Monat ansteht, ist Terminproblemen geschuldet. „In der Woche darauf feiern wir Ostern, und viele Menschen sind verreist“, sagt Anke Schäfer. Sonst hätte es frühestens Ende Mai klappen können. In der Martin-Luther-Kirche werden Kantorei, Posaunenchor und Jugendchor musizieren, der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Danach ist ein Empfang im Bugenhagenheim.


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