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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 02:35 Uhr

Aufatmen : Huseni-Tor beendet Negativserie

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach 22 Partien ohne Sieg hat der abstiegsbedrohte SV Eichede in der Fußball-Regionalliga dreifach gepunktet. Matchwinner beim 1:0 über Eintracht Braunschweig II war Haris Huseni, der in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Die Serie von 22 Spielen ohne Sieg und acht Niederlagen in Folge ist beendet. Die Fußballer des SV Eichede besiegten im vorletzten Saisonspiel Eintracht Braunschweig II in einer kampfbetonten, aber spielerisch selten überzeugenden Regionalligapartie durch einen Treffer von Haris Huseni in letzter Minute nicht unverdient mit 1:0 (0:0). Dank des Heimerfolges, der anschließend mit den eigenen Fans ausgiebig gefeiert wurde, verdrängte der Aufsteiger den punktgleichen SC Victoria Hamburg aufgrund der besseren Tordifferenz vom vorletzten Tabellenplatz. Dieser könnte am Saisonende eventuell noch zum Klassenerhalt reichen. Entsprechend strahlte der Matchwinner nach der Partie: „Ich bin überglücklich, dass es endlich geklappt hat. Ich bete weiter dafür, dass der SVE in der Regionalliga bleibt“, frohlockte Huseni.

Die Stormarner begannen schwungvoll. Nach 70 Sekunden versuchte es Andre Kossowski aus halbrechter Position mit einem strammen 20-Meter-Schuss, doch Lukas Kierdorf blockte kurz vor der Linie. Nach fünf Minuten war der Anfangselan der Gastgeber jedoch dahin. In der Folgezeit entwickelte sich eine alles andere als ansehnliche Partie, in dem beide Teams kaum einmal zu spielerischer Linie fanden. Dabei hatten die Braunschweiger bis zur Pause ein paar Torszenen mehr, blieben aber insgesamt auch völlig harmlos. Ein Kopfball des Koreaners Lee Jun-Hyeob nach einer Göwecke-Flanke strich am Tor vorbei (5.). Auch Nils Göwecke traf per Kopf nach einer Hereingabe von Bär das Tor nicht (21.). Und als SVE-Schlussmann Barkmann die Gäste mit einem Fehler einlud, wussten Lee und Göwecke das nicht zu nutzen. Der Ball landete am Außennetz (24.). Für den SVE hatte Jan-Ole Rienhoff mit einer Direktabnahme, die über das Tor strich, die „beste“ Gelegenheit bis zur Pause (30.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bemühungen beiderseits Stückwerk. Bezeichnend war, als Marcel Bär in guter Schussposition an den Ball kam, aber einen klassischen Stockfehler produzierte (48.). Als erneut Barkmann einen Fehlpass spielte, stand Taskin Ilter nach Mario Petrys Zuspiel völlig frei, schoss aber aus acht Metern vorbei (50.). Anschließend kam Eichede offensiv etwas besser ins Spiel. Doch vor dem Tor blieb der SVE harmlos, was die Schüsse von Haris Huseni (52.) und Flodyn Baloki (57.) belegten. Auch Lechler, der von Baloki gut freigespielt worden war, geriet in Rücklage und verzog (60.). Zehn Minuten später versuchte es der eingewechselte Abdel Abou Khalil aus 25 Metern, doch Jan Later parierte im Nachfassen. Und auch Huseni, der sich im Strafraum durchgewühlt hatte, wurde in letzter Sekunde noch gebremst (77.). Abou Khalils Distanzschuss lenkte Later über die Latte (86.). In der Schlussminute parierte Later zudem gegen Lechler. Braunschweig war längst nur noch auf Torsicherung bedacht. Bei Kontern kam außer einem Kopfball von Petry in die Arme von Barkmann (64.) nicht mehr viel heraus. Und so jubelte der SVE in der Nachspielzeit doch noch. Einen Freistoß von Abou Khalil köpfte Huseni zum 1:0-Sieg ein (90.+1). Trainer Oliver Zapel war entsprechend erleichtert: „Uns allen ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Der Fußballgott hat lange einen Bogen um unser Stadion gemacht, doch heute wurden wir endlich belohnt.“

 

SV Eichede: Barkmann – Jan-Ole Rienhoff, Buchholz, Issahaku – Seiler (67. Koops), Heidenreich – Kossowski, Baloki (67. Abou Khalil), Fischer – Huseni, Lechler.

Eintr. Braunschweig II: Later – L. Kierdorf, Nachtwey, Slamar, Fiolka – Ilter – Bär (90. Castro), Löwecke – Rolff – Ibekwe (59. Gos ), Lee (46. Petry).

SR: Neitzel (Norderstedt); Z: 346.

Tore: 1:0 Huseni (90.+1).

Rot: Petry (90.+3, wg. Tätlichkeit).

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