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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 12:12 Uhr

Hund hetzt Reh: Halter angezeigt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 01.Mär.2016 | 16:46 Uhr

Vor gut einer Woche meinte ein Autofahrer noch, einen Wolf beim Hetzen von mehreren Rehen zwischen Bünningstedt und Timmerhorn gesehen zu haben. Jetzt wurde in diesem Teil ihres Reviers ein Reh von einem Berner Sennenhund-Mix gehetzt und so schwer verletzt, dass es von den Jagdpächtern Peter Kratzmann und Hermann Meyer getötet werden musste, teilte der Hegering mit. „Wir wurden Sonntag von einem im Revier wohnenden Polizisten und einem Landwirt angerufen“, erzählt Meyer, der auch Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit im Hegering Bargteheide ist. „Die Zeugen hatten beobachtet, wie der Hund sich in dem Rehbock, der offensichtlich nicht schnell genug durch die Brombeeren eines Knicks flüchten konnte, verbissen hatte. Der eine Zeuge konnte den Hund vertreiben, dessen Maul nach dessen Aussage voll Blut war.“ Die Jäger fanden den Ort des Geschehens nach Einweisung durch die Zeugen schnell: Blut, Haare und ganze Fleischbrocken waren im Gras und an den Brombeerzweigen zu sehen. Trotz seiner sehr schweren Verletzungen war der Rehbock noch gut 600 Meter gelaufen. Dank ihrer ausgebildeten Jagdhunde konnten Meyer und Kratzmann den Rehbock aber nach einer halbstündigen Suche finden und das Tier von seinen Leiden erlösen. Gegen den bekannten Halter des Hundes wurde Anzeige erstattet. Wichtiger aber als die Anzeige ist für Meyer der erneute Appell: „Bitte leinen Sie Ihre Hunde an!“

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