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Glücklos : HSG Reinfeld/Hamberge verpasst die Revanche

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben beim Final-Four-Turnier in Altenholz das Finale gegen Drittligist SV Henstedt-Ulzburg 25:34 verloren und damit die Revanche für die Vorjahrespleite verpasst.

Zum ganz großen Wurf hat es trotz zahlreicher Unterstützung nicht gereicht: Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben am vergangenen Wochenende das Finale um den HVSH-Pokal verloren. Im Endspiel boten die Stormarnerinnen vor rund 300 Zuschauern – davon 40 lautstarke Reinfelder Anhänger – dem Favoriten SV Henstedt-Ulzburg mehr als Paroli. Das Team von Trainer Detfred Dörling, ohne die Stammspielerinnen Sina Rostek und Sandra Bernert angetreten, lag zur Pause mit 13:18 gegen den Drittligisten zurück, der am Ende mit 34:25 in der Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle triumphierte. „Insgesamt war es ein erfreuliches Wochenende, aus dem wir viel Positives für den Endspurt in der Meisterschaft mitnehmen können“, sagte Trainer Detfred Dörling. Sein Team hatte bereits bei seiner ersten Final-Four-Teilnahme im vergangenen Jahr den zweiten Platz hinter Henstedt-Ulzburg belegt. Im Halbfinale am Sonnabend hatten die Reinfelderinnen souverän den Finaleinzug gefeiert. Landesligist HSG Münsterdorf/Kremperheide war beim 30:21 (12:10) letztlich nicht mehr als ein Vorbereitungsgegner für das Endspiel.

 

Halbfinale

Reinfeld/Hamberge – Münsterdorf/Kremperheide 30:21 (12:10)

Die Reinfelderinnen waren zunächst gedanklich nicht auf dem Feld, lagen 1:4 und 2:6 zurück. Erst dann kamen die Stormarnerinnen in Fahrt. Binnen Minuten bogen sie die Partie zum 8:7 um – konnten die Steinburgerinnen aber nicht abschütteln. Zur Pause lag die Dörling-Sieben nur knapp mit 12:10 in Führung. Nach dem Seitenwechsel rettete sich die HSG Reinfeld/Hamberge in doppelter Unterzahl zunächst zum 16:16, ehe das Team das Tempo forcierte – und Kremperheide nachließ. Zur Spielerin des Spiels wurde Lina Tonding gewählt.

 

Finale

HSG Reinfeld/Hamberge – SV Henstedt-Ulzburg 25:34 (13:18)
„Es war ein tolles Spiel, mit einer super Abwehrleistung. Meine Mannschaft hat toll gekämpft und hätte mit mehr Glück und Selbstvertrauen ein wesentlich besseres Ergebnis verdient gehabt“, sagte Reinfelds Coach Detfred Dörling. Sein Team fand zunächst nicht ins Spiel und lag nach fünf Minuten 0:3 hinten. Erst dann brach Laura Beth mit einem Siebenmeter den Bann. Nach zwei weiteren Treffern von Lena Powierski und erneut Beth hatten die Reinfelderinnen innerhalb von nur 60 Sekunden den Ausgleich geschafft. Mehr verhinderten zunächst leichte Ballverluste im Angriff und beim Kreisanspiel, so dass der Drittligist bis zum 8:6 in Führung blieb. Mit jeder Spielminute aber konnten die Reinfelderinnen ihren Tempo-Handball mehr durchbringen und mit 10:9 in Führung gehen. Annika Rahf im HSG-Tor trieb die SVHU-Schützen mit ihren Paraden teilweise zur Verzweiflung, hielt drei Hundertprozentige und einen Siebenmeter – konnte den 13:18-Rückstand zur Pause aber nicht verhindern.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit fand der SH-Ligist kein Mittel gegen Henstedts offene Abwehr, und der Favorit zog vorentscheidend durch Tempogegenstöße auf 27:16 davon. „Wir wollten dann einen Zehn-Tore-Rückstand verhindern“, sagte Dörling. Dieses Ziel immerhin erreichte die HSG, verkürzte zunächst auf 24:32, ehe der Endstand 25:34 lautete. „Insgesamt gesehen ein tolles Spiel mit einer tollen Moral“, lobte Dörling.

Tore für die HSG: Kerstin Albrecht (4), Lara Zube (4), Laura Beth (4/2), Anna-Lena Tetzlaff (3), Lena Powierski (3/2), Maike Waldeck, Lina Tonding, Rika Tonding (je 2), Dominique Schildt (1).


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erstellt am 10.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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