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Patzer : HSG Reinfeld/Hamberge lässt überraschend Federn

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Meisterschaftsfavorit HSG Reinfeld/Hamberge hat sich in der Handball-SH-Liga der Frauen überraschend der HSG Kalkberg 06 mit 23:25 beugen müssen.

Eine unerwartete 23:25 (12:12)-Heimniederlage kassierten die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge gegen Aufsteiger HSG Kalkberg 06. „Die Mannschaft, die alles gegeben hat, hat gewonnen“, erklärte Trainer Detfred Dörling nach der Partie. „Wir waren einfach schlecht.“ Lediglich die beiden besten Torschützinnen Rika Tonding (9) und Laura Beth (4/4) nahm er von dieser Kritik aus.

Im Vorfeld schien es nur eine Frage der Höhe des Sieges zu sein, doch die Stormarnerinnen liefen von Beginn der Begegnung an einem Rückstand hinterher. Mit einem 12:12 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel schaltete die Dörling-Sieben einen Ganz hoch, zog auf 16:13 davon und führte Mitte der zweiten Hälfte immer noch mit 19:16. „Wir haben uns zu früh als Sieger gefühlt“, kritisierte Dörling, dessen Schützlinge in den letzten 15 Minuten nur noch drei Treffer erzielten. „Das Schlimmste ist, dass wir uns noch nicht einmal Chancen erarbeiten konnten“, so der Coach. „Dazu kamen dämliche Aktion in der Abwehr, die Kalkberg stark gemacht haben.“ Und so drehten die Gäste das Spiel, glichen zunächst aus und feierten am Ende einen 25:23-Erfolg.

Die Niederlage ist für die Reinfelderinnen ein weiterer Rückschlag im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga. „Jetzt muss eigentlich jeder gemerkt haben, dass es keine leichten Spiele gibt und uns nichts geschenkt wird“, so Dörling.

Tore HSG Reinfeld/Hamberge: Rika Tonding (9/1), Laura Beth (4/4), Sina Reischelt (3), Janine Sachse, Kerstin Albrecht (je 2), Dominique Schildt, Maike Waldeck (je 1).

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erstellt am 04.Nov.2014 | 08:57 Uhr

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