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Achtelfinalerfolg : HSG Reinfeld/Hamberge kommt ihrem Ziel näher

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

SH-Liga-Handballerinnen ziehen durch 27:22 über Oberligist Lübeck 1876 ins Pokal-Viertelfinale ein.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2014 | 07:00 Uhr

Detfred Dörling durfte seine Nerven schonen, zu souverän gestalteten seine SH-Liga-Handballerinnen die Partie im Achtelfinale des schleswig-holsteinischen Pokalwettbewerbs gegen die klassenhöhere Oberliga-Mannschaft von Lübeck 1876. Am Ende stand ein 27:22 (16:10)-Erfolg der HSG Reinfeld/Hamberge, die ihrem Ziel „Final Four“ damit ein gutes Stückchen näher gekommen ist. „Es war nicht das spannungsgeladene Spiel, das wir erwartet hatten“, sagte Dörling nach der Partie, in der es lediglich Mitte der zweiten Hälfte einmal kurzfristig eng geworden war. „Letztlich haben wir es locker nach Hause gespielt“, lobte der HSG-Trainer.

Gegen die in ihrer Liga noch sieglosen Lübeckerinnen hatte sich die klassentiefere HSG vor der Partie durchaus auf Augenhöhe gesehen, tat sich zu Beginn aber schwer. Die Gäste fanden immer wieder Lücken in der Reinfelder Abwehr und kamen so bereits in der Anfangsphase zu fünf Siebenmetern. Nach einer personellen Umstellung in der Abwehr parierte Torhüterin Annika Rahf den sechsten Strafwurf – und von da an nahmen die Stormarnerinnen das Heft in die Hand. Von 8:7 erhöhte die Dörling-Sieben mit einem 8:3-Lauf zum 16:10-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zunächst wieder näher heran. „Zum Glück hat Rika Tonding ihre Fehler dann mit drei Toren wieder ausgebügelt“, erklärte Dörling. Trotzdem konnte die HSG ihre Führung nicht weiter ausbauen, auch weil nach 41 Minuten Lina Tonding nach einem Foul die Rote Karte sah. „Das war unberechtigt, weil beide Spielerinnen zum Ball gesprungen sind“, so Dörling. Die Lübeckerinnen konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen, weil die HSG-Abwehr nun stand und auch vorne getroffen wurde. Von 18:16 erhöhten Dörlings Schützlinge auf 24:17 und zogen souverän ins Viertelfinale ein, das am Wochenende 13./14. Dezember gespielt wird.

Tore für Reinfeld/Hamberge: Laura Beth (8/7), Sina Rostek (4/2), Rika Tonding (3), Sandra Bernert (3), Kerstin Albrecht (3), Maike Waldeck, Dominique Schildt (je 2), Janine Sachse, Lina Tonding (je 1).


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