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Enttäuschung : HSG Reinfeld/Hamberge geht leer aus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge scheinen mit dem selbst auferlegten Druck nicht klar zu kommen. Das Saisonziel Oberliga-Aufstieg jedenfalls korrigierte Trainer Detfred Dörling nach der 22:26-Niederlage gegen Bredstedt.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 08:00 Uhr

„Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen“, ärgerte sich Trainer Detfred Dörling nach der 22:26 (11:15)-Heimschlappe der Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge gegen Oberligaabsteiger Bredstedter TSV. „Insgesamt waren wir zu verkrampft.“ Damit konnten die Stormarnerinnen auch Madeline Feierabend kein passendes Abschiedsgeschenk machen. Die Linksaußen beginnt ein Studium in Österreich und steht der HSG ab sofort nicht mehr zur Verfügung.

Die Reinfelderinnen fanden schon nicht gut in die Partie und lagen schnell mit 1:3 hinten. Dörling sprach von „unerklärlichen Fehlern in der Abwehr, aber auch „über das ganze Spiel gesehen unerklärlichen Entscheidungen der Schiedsrichter“. Die HSG kämpfte sich trotzdem zurück ins Spiel und lag zwischenzeitlich mit 8:7 vorne. Doch ein 8:3-Zwischenspurt der Gäste sorgte für einen deutlichen 11:15-Rückstand der Dörling-Sieben zur Pause. „Die Bank war heiß, alle wurden nach vorne gepusht“, erklärte Dörling. „Doch auf dem Spielfeld war dann alles vergessen.“

In der zweiten Hälfte stand die Abwehr der Gastgeberinnen besser. Erst nach 39 Minuten gelang den Bredstedterinnen der erste Treffer. Aber leider ließ die HSG vorne zu viele gute Chancen liegen. Nach dem zwischenzeitlichen 16:16 zogen die Gäste wieder auf 19:16 davon und ließen sich am Ende den Sieg nicht mehr aus den Händen nehmen.

Das ursprüngliche Saisonziel Aufstieg hat Dörling jetzt erst einmal zu den Akten gelegt: „Wir können offenbar mit dem Druck nicht umgehen und müssen uns jetzt erst einmal andere Ziele stecken“, so der Coach. „Schade, dass das Vertrauen, das man vielen entgegen bringt, nicht zurückgegeben wird“, meinte Dörling nach der Pleite gefrustet.


Tore: Lena Powierski (7/3), Sina Rostek (5), Anna-Lena Tetzlaff, Kerstin Albrecht, Maike Waldeck (je 2), Jessica Fuhlbrügge, Laura Beth, Lina Tonding, Sandra Bernert (je 1).

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