Spaziergang : HSG Reinfeld gelingt erneut der Sprung ins Final Four

Leichtes Spiel: Reinfelds Sina Rostek (Mitte) wird von Jörls Ose Kahlund (re.) nicht energisch genug am Torwurf gehindert. Am Ende triumphierten die Stormarnerinnen im HVSH-Pokal mit 27:22.
Leichtes Spiel: Reinfelds Sina Rostek (Mitte) wird von Jörls Ose Kahlund (re.) nicht energisch genug am Torwurf gehindert. Am Ende triumphierten die Stormarnerinnen im HVSH-Pokal mit 27:22.

SH-Liga-Handballerinnen besiegen im Viertelfinale des HVSH-Pokals Oberligist HSG Jörl-Doppeleiche mit 27:22. Coach Detfred Dörling hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet.

Avatar_shz von
11. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Die Schwächephase der vergangenen Wochen ist mit einem Spiel abgehakt. Nachdem die Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge in der SH-Liga zuletzt Federn hatten lassen müssen und das Titelrennen vorzeitig aufgeben mussten, bewies das Team im Viertelfinale des HVSH-Pokals, was wirklich in ihm steckt. Den klassenhöheren Oberligisten HSG Jörl-Doppeleiche Viöl schickten die Stormarnerinnen mit 27:22 (8:9) nach Hause. Damit zog die Mannschaft von Trainer Detfred Dörling zum zweiten Mal in Folge in das Final Four ein. „Das Spiel war eine Standortbestimmung für uns. Die Mannschaft hat die richtige Antwort für die Niederlage gegen das Schlusslicht in der Liga gegeben. Wir haben gesehen, dass wir gegen einen Oberligisten mithalten können und dass wir da eigentlich auch hingehören“, erklärte Dörling: „Das war ein Sieg, der die Mannschaft sicherlich aufbaut. Unser Ziel in der Liga ist jetzt Rang zwei.“

Gegen Jörl/Viöl zeichnete sich zunächst eine enge Partie ab. Die Gastgeberinnen gingen zwar stets in Führung, doch der Oberligist zog regelmäßig nach. Pünktlich zum Pausenpfiff – aus Gästesicht – fiel dann erstmals die Führung für Jörl/Viöl beim 9:8.

Im zweiten Durchgang stellte Dörling im Angriff von 4:2 auf 3:3 um. Die Reinfelderinnen zogen über 10:12 und 12:12 auf 18:15 davon und führten erstmals mit drei Toren. Zwar verkürzten die Gäste immer wieder (20:18, 22:20), doch dann spielten sich die Stormarnerinnen in einen kleinen Rausch. Mit dem 25:21 gelang die Vorentscheidung. „Zum Schluss haben wir dann doch noch relativ leicht gewonnen“, analysierte Dörling: „Ich war vor der Partie davon ausgegangen, dass es enger werden würde.“

Tore für die HSG Reinfeld/Hamberge: Laura Beth (6/1), Lena Powierski (5/5), Lina Tonding (4), Sandra Bernert (4), Rika Tonding (4/1), Maike Waldeck und Sina Rostek (je 2).

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen