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Rückschlag : HSG begräbt vorerst Aufstiegsambitionen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Reinfeld/Hamberges SH-Liga-Handballerinnen fallen nach 22:26 gegen Kropp II in der Tabelle zurück. Trainer Detfred Dörling flüchtet sich in Sarkasmus und kritisiert: „Wir haben unsere Spielzüge nicht gespielt.“

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Rechnerisch ist zwar nach wie vor alles möglich, aber bei nun sechs Punkten Rückstand auf das Führungsduo SG Oeversee/Jarplund-Weding und SG Todesfelde/Leezen müssen die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge ihre Aufstiegsambitionen wohl vorerst begraben. Mit 22:26 (9:12) unterlag das Team von Trainer Detfred Dörling bei der HSG Kropp/Tetenhusen II und fiel in der Tabelle auf Rang fünf zurück. „Positiv waren der sehr nette Busfahrer und das leckere Essen auf der Hin- und Rückfahrt“, flüchtete sich Dörling in Sarkasmus. „Das Spiel war es jedenfalls nicht.“

Die Stormarnerinnen fanden von Beginn an nicht richtig in die Partie. „Wir haben keinen Druck ausgeübt und unsere Spielzüge nicht gespielt“, so Dörling. „Außerdem haben wir auch unsere freie Kreisläuferin häufig übersehen.“ In der ersten Halbzeit machte sich Betreuer Arno Möller noch die Mühe, die zahlreichen Fehler der HSG-Spielerinnen zu notieren. In der zweiten Hälfte sparte er sich dies. Schon nach 30 Minuten standen fünf verworfene Tempogegenstöße und drei Fehlwürfe vom Siebenmeterpunkt zu Buche. Trotz der vielen Fehler lagen die Reinfelderinnen zur Pause nur mit drei Treffern hinten. Doch am Ende war die Fehlerquote zu hoch.

Vor dem Spiel hatte Dörling noch gefordert, dass seine Spielerinnen den „Kopf frei“ bekommen müssten. Offenbar ist dies in der richtungsweisenden Partie gegen Kropp nicht gelungen. In der letzten Partie der Hinrunde trifft die HSG nun am kommenden Sonnabend auf den Tabellenneunten HC Treia/Jübek, bevor es zum Jahresende am 21. Dezember (17.30 Uhr, Schützenstraße, Reinfeld) gegen den Staffelkonkurrenten SV Henstedt-Ulzburg II um den Einzug ins Final Four des HVSH-Pokals geht.

Tore: Sandra Bernert (6), Rika Tonding (4), Lina Tonding (3), Lena Powierski (3/3), Jessica Fuhlbrügge, Kerstin Albrecht (je 2), Anna-Lena
Tetzlaff (je 1).


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