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Trikottausch : Hoti: Doppelte Nummer bringt doppeltes Glück

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der ersten Hälfte lief nichts rund. Der Mittelfeldspieler von Fußball-SH-Ligist Hagen Ahrensburg lief mit der falschen Rückennummer auf – und spielte schwach. Mit dem richtigen Trikot drehte er nach der Pause auf und erzielte sein erstes Saisontor.

Mit einem breiten Grinsen stand Dren Hoti im Mittelkreis, während seine Teamkollegen um ihn herum tanzten. Ein Ritual. Der Mittelfeldspieler von Fußball-SH-Ligist Hagen Ahrensburg hatte 45 Minuten zuvor sein erstes Punktspieltor für die Schlossstädter erzielt – jetzt musste er zum Feiern in den Kreis. „Das erste Tor in einem Ligaspiel ist natürlich etwas Besonderes“, sagte der 19-Jährige, der versprach: „Darauf gebe ich der Mannschaft einen aus.“

Dabei hatte die Partie gegen den Heider SV (2:0) alles andere als gut begonnen – auch für Hoti. „Ich bin überhaupt nicht in die Partie gekommen, hatte eine schlechte Körpersprache auf dem Platz“, sagte der Youngster selbstkritisch. Noch dazu hatte er vor dem Anpfiff gepennt. Hoti war mit dem Trikot mit der Nummer sieben aufgelaufen, die laut Spielbericht eigentlich für Kai Pohlmann reserviert war – die Nummer brachte im kein Fortune.

Im zweiten Durchgang sollte es besser laufen. Hoti schnappte sich in der Halbzeitpause das richtige Trikot mit der Nummer 14 – und drehte auf. „Doppelte Nummer, doppeltes Glück“, erklärte der 19-Jährige nach der Partie. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff traf der defensive Mittelfeldspieler zur 1:0-Führung aus dem Gewühl nach einer Ecke. „Der Ball sprang an zwei Gegenspielern vorbei und kam zu mir, da habe ich einfach nur gedacht: rein damit“, schildert Hoti die Szene, die sein Team auf die Siegerstraße brachte. Der eingewechselte Kai Pohlmann – mit der Nummer sieben auf dem Rücken – legte nur vier Minuten später das 2:0 nach.

„Das Tor gibt mir Selbstvertrauen auch für die kommenden Partien“, erklärte Hoti, der neben Bojan Stäcker in der Zentrale das Spiel lenken soll. Sein Teamkollege war nach zwei Spielen Zwangspause wieder in die Startelf zurückgekehrt und gab dem Youngster Sicherheit. „Das war wichtig“, betonte Hoti: „Bojan ist in gewisser Weise mein Lehrmeister und ich hoffe, ich kann mir auf der Position noch einiges von ihm abschauen.“

Zumindest in einer Hinsicht darf Stäcker sich auch etwas bei seinem Lehrling abschauen: Der 21-Jährige wartet nämlich immer noch auf seinen ersten Saisontreffer.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 14:26 Uhr

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