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Ernüchterung : Hoisdorf hält nur 60 Minuten mit

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im einzigen Kreisligaspiel des Wochenendes haben die Fußballer des TuS Hoisdorf eine 0:4 (0:1)-Pleite gegen den SSC Hagen Ahrensburg II kassiert. Durch die Niederlage wächst die Angst, in der kommenden Saison in der A-Klasse spielen zu müssen.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 18:30 Uhr

In der Fußball-Kreisliga Stormarn trotzten der TuS Hoisdorf und der SSC Hagen Ahrensburg dem schlechten Wetter. Auf dem Kunstrasen in Hoisdorf setzten sich schließlich die Gäste aus Ahrensburg deutlich mit 4:0 (1:0) gegen den Tabellenzwölften durch. TuS-Coach Karsten Fleischer musste nach der Partie einsehen: „Wir können leider nur 60 Minuten mithalten. Das reicht gegen Hagen einfach nicht. Der Sieg der Gäste ist verdient.“

Bei starkem Wind übernahm die SH-Liga-Reserve von Beginn an das Kommando, erspielte sich aber zunächst keine zwingenden Chancen. Und auch die Hoisdorfer strahlten alles andere als Torgefahr aus. Dennoch gab es im ersten Abschnitt Zählbares zu bejubeln: Jan-Niklas Danger fasste sich ein Herz und zog einfach mal aus der Distanz ab – 1:0 für die Gäste. „Für unseren Keeper Jonas Hencke war da nichts zu machen. Leider lag vorher eine Abseitsstellung vor. Im Endeffekt geht das 1:0 zu diesem Zeitpunkt aber in Ordnung, auch wenn wir zunächst gleichwertig waren“, meinte Fleischer. In der Folge vergaben Christian Tütge (29.) und Daniel-Cadoso Mankumbani (36.) den möglichen Ausgleich. „Wir haben uns in der Pause viel vorgenommen und wollten weiter im Spiel bleiben. Aber wie so häufig haben wir direkt nach dem Seitenwechsel ein Gegentor kassiert und sind damit frühzeitig auf die Verliererstraße geraten“, erklärte Fleischer. Felix Last erzielte nach einem Hoisdorfer Ballverlust im Mittelfeld das 2:0 (47.).

Fortan hatten die Gastgeber den Ahrensburgern nicht mehr viel entgegenzusetzen. Weitere Gegentreffer waren die logische Konsequenz. Kevin Krüger und erneut Danger legten mühelos zum Endstand nach. „Wir hätten auch 7:0 gewinnen können. Alles in allem war das eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein hochverdienter Erfolg. Wenn wir weiter so auftreten, ist vielleicht noch mehr als Platz fünf drin“, freute sich SSC-Trainer Andreas Krüger. Sein Gegenüber indes war angefressen: „Jetzt stecken wir mitten im Abstiegskampf. Im Moment ist der Klassenerhalt nicht realistisch“, meinte Fleischer, dessen Team neun Punkte Rückstand auf Platz acht (reicht zur Qualifikation für die neue Kreisliga Stormarn/Lauenburg) aufweist.

Tore: 0:1 Jan Niklas Danger (21.), 0:2 Felix Last (47.), 0:3 Kevin Krüger (67.), 0:4 Jan Niklas Danger (71.).

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