Neuer Coach : Hötzsch hat Wiederaufstieg im Auge

Neuer ATSV-Trainer: Alfred Hötzsch.
Neuer ATSV-Trainer: Alfred Hötzsch.

Die Handballer des gerade aus der Hamburg-Liga abgestiegenen Ahrensburger TSV haben einen neuen Trainer. Zur neuen Spielzeit übernimmt Alfred Hötzsch das Amt – und hofft auf den Wiederaufstieg.

shz.de von
28. Mai 2015, 06:00 Uhr

Die Handballer des Ahrensburger TSV sind auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Nach dem freiwilligen Ausscheiden von Michael Repky hat der Absteiger aus der Hamburg-Liga Alfred Hötzsch verpflichtet. Der 57-jährige Informatiker leitete vergangene Woche zum ersten Mal das Training bei den Stormarnern. „Der ATSV hat mir die Gelegenheit geboten, die männliche A-Jugend und die Männer zu trainieren, dieses Doppelpaket finde ich sehr interessant“, erklärt Hötzsch. Zuletzt trainierte er fünf Jahre lang die Hamburg-Liga-Frauen des Eimsbütteler TV. „Zur Abwechslung wollte ich gerne wieder etwas im Männerbereich machen“, so der verheiratete Familienvater von vier Töchtern im Alter zwischen 15 und 21 Jahren.

ATSV-Abteilungsleiter Lars Kiesbye freut sich über die Verpflichtung: „Wir sind froh, mit Alfred einen so erfahrenen Mann sowohl für die A-Jugend als auch für die Männer gefunden zu haben“.

Im Jahr 1990 hat es Hötzsch beruflich von Kiel nach Hamburg verschlagen, wo er ab 1991 als Spielertrainer beim Eimsbütteler TV erste Erfahrungen sammelte. Es folgten Stationen beim SC Poppenbüttel und der zweiten Mannschaft der HG Hamburg-Barmbek. Nach zwei Jahren mit der weiblichen C-Jugend des AMTV übernahm er dann im Jahr 2010 die Frauen des ETV. Bis zum Jahr 2001 stand Hötzsch auch noch selbst auf dem Feld, musste dann jedoch seine aktive Zeit aus gesundheitlichen Gründen beenden.

Mit den Männern des Ahrensburger TSV will er möglichst gleich wieder aufsteigen. „Als Trainer werde ich dieses Ziel verfolgen, verstehe aber meine Aufgabe auch darin, die A-Jugendspieler auf den Übergang in die Männermannschaft vorzubereiten und dann eher mittelfristig die Männer als feste Größe in der Hamburg-Liga zu etablieren“, erklärte Hötzsch.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert