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Auftakt : Höhenflug statt Absturz: SSC Hagen plant Beginn neuer Serie

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg startet heute auswärts in die Restrückrunde. Um 14 Uhr beginnt für die Schlossstädter beim Heider SV die entscheidende Phase im Kampf gegen den Abstieg.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Mit Freude erinnert man sich beim SSC Hagen Ahrensburg an das Gastspiel des Heider SV in der Hinrunde der aktuellen Saison. Die SH-Liga-Fußballer aus Stormarn landeten einen 2:0-Sieg und damit in der Tabelle auf Rang neun – die beste Platzierung bisher. Woran sich die Mannschaft von Trainer Michael Schmal nicht so gern erinnert, ist der beispiellose Absturz, der auf die Partie gegen das Team von der Westküste folgte. Elf Spiele in Folge ohne Sieg, Tabellenplatz 17 am 17. Spieltag. Heute (14 Uhr) muss der aktuelle Tabellen-16. beim Zehnten zum Rückspiel antreten.

„Ich erwarte Leidenschaft und ein reines Kampfspiel auf tiefem Boden. Deshalb ziehen wir auch unsere Fußballschuhe an – und nicht die Ballettschuhe“, sagt Schmal, der bei der Partie in der Vorrunde noch gar nicht im Amt war und seinen Vorgänger Jan Jakobsen erst nach dem 15. Spieltag beerbt hat. „Für beide Mannschaften geht es um den Klassenerhalt. Wir müssen den Platz umpflügen und unser Umschaltspiel durchbringen“, fordert Schmal, der bei der Nominierung des Kaders auf eine lange Verletztenliste blickte.

Neben den Langzeitausfällen Christopher Lindenau, Hauke Iwersen und Niko Leptien (alle Kreuzbandriss) gesellen sich Daniel Scharf (Aufbautraining nach Muskelbündelriss), Gordon Jokisch (Aufbautraining nach Knieverletzung), Kai Pohlmann (Schienbeinverletzung und Urlaub) und dessen Bruder Rico (Urlaub). „Dass die Jungs im Urlaub sind, ist natürlich unglücklich – aber es sind Amateure, das muss man akzeptieren. Die Spieler nehmen ohnehin schon viel Rücksicht auf den Fußball bei ihren Planungen“, gibt sich Schmal versöhnlich. Er betont: „In der Offensive haben wir zum Beispiel mit Paul Kappner und Hamed Moklis genug Alternativen.“

Trotz der Ausfälle: „Ich will gewinnen. Das ist meine Angewohnheit. Auch wenn ich mit meinen Kindern spiele“, sagt Schmal mit einem Augenzwinkern. Denn er und seine Spieler wissen: Mit einem Sieg zum Auftakt in die Restrückrunde gegen den Heider SV könnte der SSC erneut eine Serie starten. Dann aber in die entgegengesetzte Richtung. Statt eines Absturzes soll ein Höhenflug folgen.

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