Meisterschaften : Hip-Hop-Tänzer pilgern nach Bad Oldesloe

Energievolle Auftritte: Make- Up und Outfit gehören im Hip-Hop fest zur Performance.
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Energievolle Auftritte: Make- Up und Outfit gehören im Hip-Hop fest zur Performance.

Das ist ein Großereignis in der Szene: In Bad Oldesloe wurden die Norddeutschen Meisterschaften der Hip-Hoper ausgetragen. Und die Gastgeber waren in der Stormarnhalle erfolgreich.

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08. Juni 2015, 12:30 Uhr

Wummernde Bässe, knallende Beats und hunderte jubelnde Zuschauer – die Oldesloer Stormarnhalle bebte. Erneut waren die norddeutschen Meisterschaft im Hip-Hop-Tanzen in der Kreisstadt zu Gast. Eine Veranstaltung, die sich dank des Engagements der Oldesloer Tanzlehrerin Christiane Ritter und ihres Teams in Stormarn etabliert hat und von Jahr zu Jahr wächst.

Hochoffiziell werden bei diesem Großevent mit hunderten Tänzern die norddeutsche Meister der „Deutschen Tanzlehrer & Hip-Hop Tanzlehrer Organisation“ (DTHO) ausgetanzt. Dementsprechend hatten viele Teams eine lange Anreise auf sich genommen. „Teilweise sind die Teilnehmer mit Bussen angereist. Das war schon toll. Da man hier am gesamten Tag in den unterschiedlichsten Gruppen und Altersklassen starten kann, reisen viele Tanzschulen mit verschiedensten Formationen und Solotänzern an“, ist Ingo Bernotat von der Tanzschule Ritter begeistert.

„Vor allem die Zusammenarbeit und die ganze Stimmung haben mich dieses Jahr umgehauen. Ein geiles Publikum, ein geiles Team – es war großartig“, schwärmt Chris Ritter. Trotz des ganzen Vorbereitungs- und Durchführungsstresses bei hochsommerlichen Temperaturen vor und in der Halle, habe es sich wieder gelohnt. Und das auch, weil die Oldesloer selbst einige Medaillen gewinnen konnten. Die Ü30-Formation „Respect“, in der Ritter selbst mittanzt, wurde sogar norddeutscher Meister. Kimberly Ritter holte sich den dritten Platz im Solotanz der Profi-League, die Rainbow Kids und das Duo Rieke Balke und Lucy Nicholas holten Vize-Meistertitel. Die Formation „Ignition“ aus Bad Oldesloe wurde sechste in der Profi-League, die „Blue Eye Devils“ landeten auf Platz fünf in der A-Reihe.

Besonderes Highlight waren die „One on One-Battles“, bei denen jeweils zwei Tänzer direkt gegeneinander antraten. Die Königsdisziplin – Formation Profis – gewannen die „Chaotiques“ aus Hannover.  

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