Hier ist die Natur der Star

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Ein Jahr geht schnell vorüber und schon ist die Zeit wieder reif für das Internationale Naturfilmfestival Green Screen in Eckernförde, das erneut bis nach Bad Oldesloe strahlt. Denn einmal mehr soll der Publikumspreisträger ermittelt werden. Dafür werden an 14 Standorten im Land drei ausgewählte Dokumentationen zu sehen sein – am 18. August im Oho-Kino der Kreisstadt. Wie immer gratis!

shz.de von
20. Juli 2018, 13:00 Uhr

Die Ausstrahlung der drei Beiträge für den Publikumspreis im Rahmen des Naturfilmfestivals Green Screen wird auch in Bad Oldesloe immer beliebter. Die Zahlen vom vergangenen Jahr sprechen für sich: Insgesamt gut 220 Stormarner ließen sich die Gratis-Naturschau nicht entgehen. Damals kamen so viele Kinogänger in Heinz Witterns Lichtspieltheater, dass zahlreiche leider wieder nach Hause geschickt werden mussten und es am Sonnabend darauf dankenswerter Weise noch einmal zur Ausstrahlung der Dokumentationen im Oho-Kino, Hamburger Straße 13, kam.

Für dieses Jahr hat Kinobetreiber Wittern vorgesorgt und gleich mehrere Kopien geordert: „Ich kann die Naturfilme gleichzeitig in einem weiteren Kinosaal spielen.“ Das hören Naturfilmfreunde sicherlich gern. Wer kommt, sieht auch!

Und zu sehen gibt es eine ganze Menge: Spektakuläre Aufnahmen, faszinierende Begebenheiten. Es gibt eindrucksvolle Einblicke in Flora und Fauna. Und das alles zum Nulltarif. Sie müssen nach der guten Filmkost halt den Wahlschein ausfüllen und in die Box werfen. Nur für Kaffee, Kaltgetränk oder Eis wird gelöhnt. Somit zahlt sich das Filmvergnügen am 18. August, ab 11 Uhr für alle aus.

Diese drei Naturfilme werden in diesem Jahr im Oldesloer Oho-Kino gezeigt:



Auf Wiedersehen Eisbär – Mein Leben auf Spitzbergen

Deutschland 2018, Länge:
52 Minuten. Ein Film von
Asgeir Helgestad.





Seit 20 Jahren ist das arktische Inselreich von Spitzbergen die zweite Heimat des Norwegers Asgeir Helgestad. Als Naturfilmer zieht es ihn immer wieder zum abgelegenen Archipel im Nordpolarmeer mit seinem erstaunlichen Licht, der weiten Landschaft und dem Gefühl, allein mit der Natur zu sein. 2013 begegnet Asgeir zwei kleinen Eisbären und ihrer fürsorglichen Mutter. In den nächsten vier Jahre sucht der Naturfilmer immer wieder nach ihr und ihren Jungen. Doch mit den steigenden Temperaturen sorgt der Klimawandel für dramatische Änderungen im Lebensraum dieser Eisbärenfamilie.


Der kleine Panda – verborgen im Himalaya

Deutschland 2018, Länge: 50 Minuten. Ein Film von Axel Gebauer.



Der Große Panda ist weltberühmt. Nur wenige kennen indes den Kleinen oder auch Roten Panda, der zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den Bambusdschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Der Film folgt einem Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter und zeigt die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan, Sikkim.


Wunderwelt Schweiz – Das Tessin

Deutschland 2017, Länge: 51 Minuten. Ein Film von Mi-Yong Brehm.



Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Teil des Tessins steckt kein anderer Kanton der Schweiz so voller Kontraste. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Herausragende Tieraufnahmen wie die Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen.

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