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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 01:35 Uhr

Hier ist der Bürger gefragt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Wichtige Einwohnerversammlung am 12. Juni / Wilde: „Beteiligung im Durchschnitt zu gering“

– „Wir kommen zwar gut herum und hören vieles“, sagt Ahrensburgs Bürgervorsteher Roland Wilde. Aber alle Ideen, Wünsche und Sorgen der Bürger erführen dabei naturgemäß weder er noch Bürgermeister Michael Sarach. Genau das ist das Ziel der nächsten Einwohnerversammlung am Donnerstag, 12. Juni. „Wir wünschen uns eine breitere Beteiligung“, sagt Sarach, „denn wir möchten mehr Themen- und Denkanstöße erfahren.“ Die Vorbereitung sei mit Aufwand verbunden. Auch deshalb wäre es schön, wenn diesmal mehr als 20 Besucher kämen, so Sarach. „Die Beteiligung ist im Durchschnitt zu gering“, findet auch Wilde. Es soll aber beim Rhythmus von zwei Einwohnerversammlungen pro Jahr bleiben. Die Gemeindeordnung schreibt nur eine vor.

Im Mittelpunkt stehen diesmal die Freiwilligen Feuerwehren und die Radwege-Situation in der Schlossstadt. Alle Ortswehren werden sich in und vor der Reithalle vorstellen, auch ein Einsatzfahrzeug wird präsentiert. Die Wehren informieren dabei über ihre Ausbildung, Organisation und Geschichte. „Wir möchten den Ahrensburger Einwohnern ihre Wehr näherbringen“, sagt Wilde. Und das mit offenem Visier, denn in ihrer Einsatzkleidung wirkten Feuerwehrleute oft gleichförmig und anonym. Diesmal solle der Mensch im Mittelpunkt stehen, der die Technik bedient.

„Die Öffentlichkeit kann an diesem Tag ihre Wertschätzung für diese ehrenamtliche Arbeit demonstrieren“, sagt Wilde, „sie ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.“ Welche Herausforderungen sie fast täglich bewältigen müssen, wollen die Feuerwehrleute bei dieser Gelegenheit an einem Info-Stand demonstrieren. „Das Aufgabenspektrum reicht von Brandmelder-Alarm über das Öffnen von Türen hin bis zu schwersten Verkehrsunfällen“, so Wilde.

Im Mittelpunkt stehen auch Jugendwehren, denn das Nachwuchsproblem verbindet alle Freiwilligen Feuerwehren. Überzeugungsarbeit müsse auch bei manchen Unternehmern geleistet werden, damit sie ihre Mitarbeiter im Notfall freistellen, sagt Wilde. Zweites großes Thema ist der Radverkehr und die Umsetzung des Masterplans, den die Zukunftswerkstatt entwickelt hat. „Referenten aus der Verwaltung stellen die aktuellen Projekte vor“, sagt Sarach. Es gehe um sichere Verkehrsführung und die Festlegung der Hauptverkehrs- und Freizeit-Routen. Konkret steht etwa die Sanierung der Hagener Allee auf der Tagesordnung. „Unser Sorgenkind“, sagt Sarach. Thema ist auch der Ausbau des Katzenbuckels als Fahrrad-Schnellstraße vom Wulfsdorfer Weg zum U-Bahnhof-West. Der erste Teilabschnitt bis zum Theodor-Storm-Stieg wird jetzt bereits gebaut. Insgesamt elf Projekte sind 2014 geplant.


Beginn der Versammlung in der Reithalle des Marstalls ist 19.30 Uhr.




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